Dachstuhlbrand in einer Wohnhausanlage

In der Nacht auf Sonntag, den 19.05.2013 alarmierte ein Anwohner einer Wohnhausanlage in der Badener Mühlgasse über den Notruf die Feuerwehr zu einem Brandeinsatz, da er Rauchgeruch und Flammenschein am Dach der Wohnhausanlage wahrnahm.

Bei der Alarmierung „vermutlicher Dachstuhlbrand in der Mühlgasse“, gingen den aus dem Schlaf gerissenen Freiwilligen Feuerwehrleuten die Bilder des Großbrandes in der Renngasse durch den Kopf.

Die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr erkundeten die Einsatzstelle. Aufgrund des Flammenscheines und der starken Verrauchung im Dachstuhl bzw. am Dachboden der Wohnhausanlage musste von einem Dachstuhlbrand ausgegangen werden. Aufgrund des zu befürchtenden Brandausmaßes und der raschen Brandausbreitung wurde gemeinsam mit der Exekutive das Gebäude geräumt und weitere Feuerwehreinsatzkräfte nachgefordert. Während die meisten Bewohner das Gebäude selbstständig verlassen konnten, musste eine Rollstuhlfahrerin von Feuerwehrleuten aus dem Gebäude getragen werden.

Parallel dazu wurde druch die Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt mit den ersten Löscharbeiten, Innenangriff durch das Stiegenhaus (Dachgeschoß=4. Stock) und einer Brandbekämpfung von außen über die Drehleiter begonnen.

Die evakuierten Anwohner fanden erste Zuflucht im vis à vis gelegenen Heurigenlokal von Andreas Ramberger und wurden durch die Einsatzkräfte des Rotes Kreuzes betreut und anschließend im Pfarrheim der Stadtpfarrkirche St. Stephan untergebracht.

Mit Hilfe der nachfolgenden Feuerwehreinsatzkräfte (FF Baden-Leesdorf, FF Baden-Weikersdorf, FF Traiskirchen, FF Siegenfeld, FF Pfaffstätten, FF Tribuswinkel, FF Kottingbrunn, FF Sooß) standen ausreichend Fahrzeuge und Atemschutzgeräteträger zur Verfügung um einen umfassenden Angriff über ein zweites Hubrettungsgerät (Steig Traiskirchen), sowie durch den Innenhof der Wohnhausanlage zu starten und die Innenangriffe im Dachstuhl- bzw. Dachbodenbereich verstärkt fortzusetzen.

Der umfassende Einsatz der Feuerwehrkräfte zeigte Wirkung und der Brand konnte gegen 06:00 Uhr unter Kontrolle gebracht werden.

Die Nachlöscharbeiten am Dachstuhl des Gebäudes dauerten bis um die Mittagszeit an. Anschließend verblieb eine Brandwache an der Einsatzstelle.

Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich bei den eingesetzten Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren, des Rotes Kreuzes, des Kriseninterventionsteams, der Exekutive, sowie bei Stadtpfarrer Pater Amadeus Hörschläger für die zur Verfügungstellung des Pfarrheimes und dem Heurigen Andreas Ramberger für Aufnahme der Evakuierten und Versorgung der Einsatzkräfte, sowie der Stadtgemeinde Baden BGM KR Kurt Staska, Mag. Roland Enzersdorfer (Stadtamtsdirektion) und DI Michael Madreiter (Baudir.Stv.) für die ausgezeichnete Zusammenarbeit bedanken.
Weiters bedanken wir uns herzlich bei den Fotografen und Medienvertretern (vgl. Bildnachweise) für die zur Verfügungstellung des Bildmaterials.

orf.at
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MonatsRevue (1)
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SalzburgerNachrichten
RegioNews
polizei.at
noe122.at
derStandard.at „Großbrand in Baden: Munition am Dachboden gefunden“
noen.at – update 20.05.2013 „Ursache noch nicht bekannt“
noen.at update 20.05.2013 „Alte Munition am Dachboden“

 

 

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