Waldbrand im Bereich Jägerhaus

Am 28. September 2022 wurden in den späten Nachmittagsstunden die Freiwilligen Feuerwehren Baden Weikersdorf und Baden-Stadt zu einem Waldbrand alarmiert. Aufgrund der unklaren Ortsangaben mussten die Waldgebiete zwischen den Bereichen Burgruine Rauheneck und dem Sieghartstalgraben systematisch abgesucht werden.

Nachdem auch Unterstützung aus der Luft mittels Drohnen (Feuerwehr/Polizei) zur Verfügung stand, konnte die Einsatzstelle lokalisiert werden. Unsere mit Tank 3 (HLFA 3 – 4.000l); Tank 2 (RLFA 2000-200) und einem ATV (All Terrain Vehicle) ausgerückten Einsatzkräfte unterstützen bei der Brandbekämpfung.

Unser Auftrag bestand darin, bei der Erkundung bzw. Auffinden der Einsatzstelle mitzuwirken und anschließend mit Waldbrandausrüstung, Wärmebildkamera und Schanzwerkzeug direkt an der Einsatzstelle die Löscharbeiten zu unterstützen. Weiters unterstützen wir die Weikersdorfer Einsatzkräfte bei der Errichtung einer Löschwasser-Versorgungsleitung durch das unwegsame steile Waldgebiet von unserem Tank 3 (HLFA 4.000l) aus, der mit Tank 2 Baden Weikersdorf auf einer Forststraße Aufstellung nahm.  

Tank 2 Baden-Stadt (RLFA 2000-200), sowie Tank 1 und Pumpe 2 Baden Weikersdorf verblieben im Bereich Jägerhaus und übernahmen den Nachschub. Mit einem privaten ATV (All Terrain Vehicle) unterstützen wir bei der Erkundung und beim Transport von Gerätschaften sowie Einsatzkräften.

Weiteres zu dem Einsatz erfahren sie hier: Einsatzbericht der FF Baden Weikersdorf

Anmerkung: Die eigentlich an diesem Mittwochabend, mit unseren zwei Schwesterwehren, geplante Abschnittsübung im Klinikum am Kurpark (Renngasse), konnte aufgrund des laufenden Einsatzes nur mit einer restlich zur Verfügung stehenden Mannschaft der FF Baden-Stadt, sowie der FF Baden-Leesdorf verspätet gestartet bzw. abgehalten werden. Da hierbei auch extra zusätzliche Mitarbeiter vom Klinikum am Kurpark an dieser Übung teilnahmen, wollte man diese nicht komplett ausfallen lassen.

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt / Felix Van de Castell / Stefan Schneider und Freiwillige Feuerwehr Baden Weikersdorf / Georg Mrvka
Beitrag erstellt durch Stefan Schneider FF Baden-Stadt

Zwei Mal selber Einsatzgrund an gleicher Adresse!

Gleich zwei Mal wurden wir innerhalb von 24 Stunden zu einer Adresse alarmiert mit demselben Einsatzgrund. Am 25. und 26. August 2022 hieß es in der Alarmierung seitens der Feuerwehr-Bereichsalarmzentrale Baden „Gasgeruch wird wahrgenommen“.

Als wir am 25.08. vormittags vor Ort eintrafen fand der Gruppenkommandant vom ersten Fahrzeug folgende Lage vor: Polizei, ein Installateur, der Hausbetreuer und eine Bewohnerin waren anwesend. Im Stiegenhaus bzw. im Bereich des Kellerabganges konnte man eindeutigen Gasgeruch wahrnehmen. Das Licht im Keller war eingeschaltet. Ein ebenfalls alarmierter Techniker vom zuständigen Energieversorger traf fast zeitgleich mit der Feuerwehr ein. Laut Auskünfte vor Ort hatte die Installateur-Firma zwei Tage vorher einen Teil der Haupt-Gasleitung ausgetauscht.

Die Messungen durch den Techniker des Energieversorgungsunternehmens ergaben, dass zwar Gas ausgetreten sein muss, jedoch konnte nirgendswo an den Leitungen ein Leck aufgefunden werden. Auch im Außenbereich des Gebäudes wurde kein Leck festgestellt.

Da seitens der Einsatzkräfte für Belüftung gesorgt wurde, bestand dann keine Gefahr mehr für die Hausbewohner. Bei einigen besorgten Hausbewohner wurde in deren Wohnungen durch den Techniker des Energieversorgers auch Kontrollmessungen durchgeführt.

Neuerliche Einsatzalarmierung am Folgetag

Am Folgetag dem 26. August wurden die Einsatzkräfte neuerlich zur selben Einsatzadresse alarmiert. Wieder wurde ein vermeintlicher Gasgeruch von Hausbewohnern im Bereich des Kellers wahrgenommen. Neuerlich rückte die örtlich zuständige Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt und ein Techniker des Energieversorgungsunternehmens aus.

Diesmal konnte jedoch überhaupt keine Gaskonzentration gemessen werden. Es war aber ein besonderer Geruch wahrnehmbar.

Anmerkung: Dem von Natur aus geruchlosem Erdgas wird von jedem Netzbetreiber ein penetrant riechender Duftstoff beigemengt, so dass bereits geringste Konzentrationen in der Umgebungsluft deutlich wahrgenommen werden.

Da sich noch immer einige Ablagerungen und Reste von der ausgewechselten Gas-Rohleitung im Keller befanden ging man von diesen aus. Seitens der Feuerwehr wurden einiger dieser Ablagerungen/Reste entfernt und die anwesenden Hausbewohner darüber informiert.

Wir ersuchen Sie bei Gasgeruch bzw. Verdacht den GASNOTRUF 128 zu wählen und auch sofort die Feuerwehr unter 122 verständigen!

Bitte beachten Sie folgende Punkte:

Gasgeruch in geschlossenen Räumen

Sie haben einen Raum betreten, in dem es nach Gas riecht? Bleiben Sie ruhig und beachten Sie die folgenden Sicherheitsregeln:

  • Lüften Sie den Raum (Fenster und Türen öffnen).
  • Erzeugen Sie keine Flammen und Funken, betätigen Sie keine Schalter und telefonieren Sie nicht in diesem Raum.
  • Unterbrechen Sie die Gasversorgung (Gerätehahn, Hauptabsperrung schließen).
  • Warnen Sie die Mitbewohner (klopfen, nicht klingeln).
  • Verlassen Sie und Ihre Mitbewohner den Gefahrenbereich.
  • Wählen Sie von außerhalb des Gefahrenbereichs den Gasnotruf 128 und Feuerwehr 122


Gasgeruch im Freien

Sie haben im Freien Gasgeruch festgestellt? Bleiben Sie ruhig und beachten Sie die folgenden Sicherheitsregeln:

  • Erzeugen Sie keine Flammen und Funken, betätigen Sie keine Schalter und telefonieren Sie nicht im Gefahrenbereich.
  • Unterbrechen Sie, wenn möglich, die Gasversorgung (Hauptabsperrung schließen).
  • Warnen Sie andere Personen im Gefahrenbereich (klopfen, nicht klingeln).
  • Verlassen Sie mit den anderen Personen den Gefahrenbereich.
  • Wählen Sie von außerhalb des Gefahrenbereichs den Gasnotruf 128 und Feuerwehr 122

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt / Stefan Schneider
Beitrag erstellt durch Stefan Schneider

Die Fotos hier sind vom zweiten Einsatz am 26.08. bei dem überhaupt keine Gaskonzentration messbar war

Schadstoffeinsatz nach gestürzten Personen!

Nachdem einige Radfahrer und ein Mopedlenker auf rutschiger Fahrbahn zu Sturz kamen, wurde die örtlich zuständige Feuerwehr von der Stadtpolizei Baden angefordert.

Daraufhin wurde die Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt am Dienstagvormittag des 23. August 2022 zu einem S1 Schadstoffeinsatz mit Meldebild „Betriebsmittelaustritt“ beim Josefsplatz alarmiert. Schon bei der Zufahrt konnten auf der regennassen Fahrbahn – oberflächig leichter Ölfilm bzw. Ölschlieren festgestellt werden. Im Kreuzungsbereich Breyerstraße mit dem Josefsplatz war es im Bereich eines Fußgängerüberganges und in Richtung Kreisverkehr besonders rutschig. Ein direkter Verursacher war jedoch nicht bekannt. Vermutlich dürfte dieses durch ein Fahrzeug verursacht worden sein, dass Dieselkraftstoff bei der Fahrt verloren hatte. In Kombination mit dem Regen wurde es dann Stellenweise besonders rutschig.

Seitens der Feuerwehreinsatzkräfte wurde an mehrere Stellen „Bioversal“, ein spezielles Ölbekämpfungsmittel, aufgetragen und mit Besen eingearbeitet. Nach einer Einwirkzeit konnte dann anschließend mit der Straßenwaschanlage vom Hilfeleistungsfahrzeug 3 (Tank 3 Baden-Stadt) die Fahrbahn gereinigt und die Gefahr gebannt werden.

Anmerkung: Auch zu einer netten Geste kam es an der Einsatzstelle, als eine Mutter mit ihrer Tochter vorbeikam. Ein am Boden liegender Straßenbesen der Feuerwehreinsatzkräfte hatte auf ihr Kind anscheinend eine besondere Anziehungskraft. Es griff sofort danach und hätte uns auch gleich mithelfen wollen. Wir bedanken uns natürlich bei unserer jungen Helferin für die spontane Unterstützung.

Weitere Einsatzstelle

Im Zuge des Einsatzverlaufs informierte uns die Mannschaft eines RTW vom Roten Kreuz Baden, dass sie gerade einen gestürzten Mopedfahrer im Bereich der Grabengasse abgeholt hatten und nun ins Spital abtransportieren. Auch im dortigen Straßenverlauf soll sehr rutschige Stellen auf der Fahrbahn geben, besonders in der Kurve Höhe Volksbank/Schumitz. Hier wurde dann durch die ausgerückten Feuerwehreinsatzkräfte der sehr rutschige Kurvenbereich mit aufbringen von Bioversal ebenfalls bearbeitet.

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt / Stefan Schneider
Bericht erstellt durch Stefan Schneider

Taube hinter Gitter gefangen

Vielleicht wollte sich eine Taube den kirchlichen Segen hohlen, jedoch wurde ihr ein Gitter zum Verhängnis.

Am 18. August 2022 wurde die Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt in den Abendstunden von der Bereichsalarmzentrale BADEN zu einer Tierrettung zur Stadtpfarrkirche alarmiert mit dem Zusatz „Vogel in Fenster“.

Die Erkundung dann vor Ort zeigte dem Feuerwehreinsatzleiter folgendes Bild: Eine Taube war zwischen einem Gitter und einem großen Kirchenfenster eingeschlossen und fand von selbst den Ausweg nicht mehr. Um ihr wieder die Freiheit zu geben, musste von den ausgerückten Feuerwehreinsatzkräften das Taubengitter, vom Korb der Drehleiter aus, stellweise abgeschraubt werden. Anschließend wiesen die Helfer ihr den Weg ins Freie.

Neben einigen Passanten verfolgte auch Stadtpfarrer Mag. Clemens Abrahamovicz die Rettungsaktion und bedankte sich bei unseren Feuerwehrleuten für die Hilfe.

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt / Luca Zoppoth / Markus Hanel
Bericht erstellt durch Stefan Schneider