Österreichweiter Zivilschutz-Probealarm am 3. Oktober!

INFO: Am kommenden Samstag dem 03. Oktober 2020 Zivilschutz-Probealarm.

Seit 1998 findet an jedem ersten Samstag im Oktober österreichweit eine Sirenenprobe statt.

Am Samstag, den 3. Oktober 2020 findet zwischen 12:00 und 12:45 Uhr in Österreich der jährliche bundesweite Zivilschutz-Probealarm statt, bei dem gleichzeitig mehr als 8.000 Sirenen getestet werden. Die an jedem ersten Samstag im Oktober vorgesehene Alarmierung dient einerseits der Überprüfung der technischen Einrichtungen, andererseits soll die Bevölkerung mit der Bedeutung der Warnsignale vertraut gemacht werden.

Hörbarkeit der Sirenenprobe 2020 per e-Formular melden.

Österreich hat als eines der wenigen Länder in Europa sowohl ein flächendeckendes Sirenenwarnsystem als auch eine koordinierte Alarmierungsmöglichkeit über die Bundeswarnzentrale im Einsatz- und Koordinationscenter (EKC) des Innenministeriums. Diese Einrichtung ist für das von Bund und Ländern gemeinsam zu betreibende Warn- und Alarmsystem verantwortlich und zugleich Kontaktstelle für Katastrophen- und Krisenfälle im Ausland.

Informationen über die Massenmedien einschließlich des ORF sollen dafür sorgen, dass der Probealarm nicht mit einem echten Alarm verwechselt wird und besorgte Bürger die Notrufnummern blockieren. In diesem Zusammenhang wurde auch ein Informationsblatt erstellt. Die englische Fassung des Informationsblattes ist speziell für den Fremdenverkehrsbereich gedacht.

Infoblatt Zivilschutzalarm in Deutsch (BMI)
Infoblatt Zivilschutzalarm in Englisch (BMI)

Die Sirenenprobe sieht zwischen 12:00 und 12:45 Uhr folgende vier Signale vor:

„PROBE“ – Zunächst sollen für 15 Sekunden alle Sirenen „probeweise“ heulen.

„WARNUNG“ – Dann folgt ein drei Minuten anhaltender Dauerton, der im Ernstfall vor einer herannahenden Gefahr warnt. Hier sollte man in einer echten Krisensituation das Radio oder den Fernseher einschalten, um sich über entsprechende Verhaltensmaßnahmen zu informieren.

„ALARM“ – Ein 60 Sekunden dauernder auf- und abschwellender Heulton bedeutet „Alarm“. Im Ernstfall wären hier schützende Bereiche oder Räume aufzusuchen und die über Radio und TV durchgegebenen Maßnahmen zu befolgen.

„ENTWARUNG“ bedeutet der abschließende, eine Minute anhaltende Dauerton.

Entsprechende Zusatzinformationen erfolgen wieder über Hörfunk und Fernsehen.

Die Funktionstüchtigkeit der Sirenen wird in allen Bundesländern an Ort und Stelle überprüft. Das Ergebnis wird über die Bezirks- und Landeswarnzentralen an die Bundeswarnzentrale im EKC des Innenministeriums weitergeleitet und ausgewertet.

Zuletzt mussten in Niederösterreich im Zuge des Katastrophenhochwassers im Juni 2013 mehrmals Zivilschutzsignale zur Warnung der Bevölkerung von der Landeswarnzentrale ausgelöst werden.

Quelle: http://www.noe.gv.at

Stürmischer Samstag sorgt auch für Feuerwehreinsätze

Zu zwei technischen Einsätzen rückte die Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt am stürmischen Samstag (26. September 2020) aus.

Einmal forderte eine Streife der Stadtpolizei Baden die Stadtfeuerwehr an, um einen umgestürzten Bauzaun zu entfernen. Die heftigen Windböen hatten den Bauzaun bei einer Großbaustelle erfasst und kippten diesen auf die Fahrbahn. Mehre Elemente wurden durch die ausgerückten freiwilligen Feuerwehreinsatzkräfte demontiert und gesichert auf der Baustelle abgelegt.

Beim zweiten Einsatz wurde die Stadtfeuerwehr direkt im Feuerwehrhaus persönlich um Hilfe ersucht. Um die Passanten in der Badener Fußgängerzone nicht zu gefährden galt es eine beschädigte, losgerissene Markise an einem Geschäftsportal zu sichern. Hier mussten die Einsatzkräfte die defekten Halterungen teilweise demontieren und zusätzlich die Markise gegen herabstürzen sichern. Der Feuerwehreinsatz sorgte bei den vorbeikommenden Passanten in der Fußgängerzone für große Aufmerksamkeit. Nach einer Stunde konnten die mit zwei Fahrzeugen ausgerückten freiwilligen Feuerwehrleute den Einsatz beenden und ins Feuerwehrhaus einrücken.

Beide Einsätze wurden nach den feuerwehreigenen COVID 19 Vorgaben abgearbeitet.“

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt / Alexandra Stosch
Beitrag erstellt von Stefan Schneider FF Baden-Stadt

Brandverdacht bei Innenstadtgeschäft

Aufgrund Funkenflugs bei einem Geschäftsportal in der Badener Innenstadt forderte eine Streife der Stadtpolizei Baden die Stadtfeuerwehr an.

Im Eingangsbereich des Geschäfts bemerkten aufmerksame Passanten in den Abendstunden des 22. September 2020 bei einer Leuchtschrift Funkenflug und verständigten die Einsatzkräfte. Bei Eintreffen der zu einem Brandverdacht alarmierten Freiwilligen Feuerwehr Baden-Stadt konnte kein aktiver Brand vorgefunden werden. Ein Defekt im elektrischen Bereich der Leuchtschrift konnte jedoch festgestellt werden. Sicherheitshalber wurde die Stromzuleitung abgeklemmt.

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt
Beitrag erstellt von Stefan Schneider FF Baden-Stadt

Verkehrsunfall im Ortsgebiet

Am Sonntagnachmittag (20. September 2020) ist es im Stadtgebiet von Baden zu einem Verkehrsunfall mit Fahrzeugüberschlag gekommen.

Ein BMW M3 fuhr von der Wienerstraße kommend auf der Pfaffstättnerstraße stadtauswärts als der Lenker die Herrschaft über sein Fahrzeug verlor, von der Fahrbahn abkam und über eine Böschung stürzte. Dabei überschlägt sich der Wagen und kam in Folge wieder auf den Rädern stehend in einer Wiese zum Stillstand. Nachkommende Fahrzeuglenker hielten an und verständigten die Einsatzkräfte.

Um 16:03 Uhr wurde die örtlich zuständige Stadtfeuerwehr zu einer Fahrzeugbergung nach Fahrzeugüberschlag Höhe Frachtenbahnhof alarmiert. Bei Eintreffen des Vorausfahrzeuges war der Lenker bereits im Freien und wurde von den ebenfalls alarmierten Rettungskräften erstversorgt. Die Feuerwehreinsatzkräfte sicherten die Unfallstelle zusätzlich ab und stellten einen Brandschutz. Zwar hatten alle Seitenairbags beim Überschlag ausgelöst, jedoch nicht der Airbag am Lenkrad des Unfallwagens. Um ein unkontrolliertes Auslösen zu verhindern, montierten die Feuerwehreinsatzkräfte sicherheitshalber am Lenkrad eine sogenannte Airbag-Spinne, bevor weitere Arbeiten am Unfallwrack durchgeführt werden konnten. Über eine Abfrage bei der digitalen Rettungskartendatenbank, die auf einem Laptop im Vorausfahrzeug den Feuerwehreinsatzkräften zur Verfügung steht, war es möglich den genauen Standort der Fahrzugbatterie bei diesem Modell zu ermitteln. Nach der Freigabe durch die Polizei konnte das schwer beschädigte Fahrzeug mit dem Wechselladefahrzeug-Kran der Feuerwehr aus der Wiese geborgen, auf einen zugewiesenen Platz verbracht und gesichert abgestellt werden. Der Lenker des Unfallwagens wurde mit den Rettungskräften zur weiteren Abklärung ins Spital abtransportiert. Nach 1,5 Stunden konnte die mit 3 Fahrzeugen ausgerückte FF Baden-Stadt den Einsatz beenden.

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt / Alexandra Stosch / Fritz Beichbuchner und Stefan Schneider
Beitrag erstellt durch Stefan Schneider FF Baden-Stadt