Sitzbank bei WLB Haltestelle in Brand gesetzt

In der Nacht auf den 06. Jänner 2020 wurde die Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt zu einem Kleinbrand im Haltestellenbereich Viadukt Baden der Wiener Lokalbahnen (Badner Bahn) alarmiert. Eine bislang unbekannte Person hatte zuvor eine der Holz-Sitzbänke in Brand gesetzt.

Um Mitternacht wurde eine zufällig vorbeikommende Passantin auf den Brand im Wartehäuschen aufmerksam und wählte den Feuerwehrnotruf 122. Von der Feuerwehr konnte der Entstehungsbrand rasch abgelöscht werden. Da die Flammen auch auf die dahinter befindliche hölzerne Plakat-Rückwand einwirkten, wurde diese mit der Wärmebildkamera auf weitere Brandnester kontrolliert. Ein auf der Rückseite des Wartehäuschens, genau in diesem Bereich, befindlicher Schaltkasten wurde ebenso kontrolliert. Eine Streife der Polizeiinspektion Baden nahm den Sachverhalt auf.

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt
Beitrag erstellt von Stefan Schneider

Feuerwehr half Badener Seniorin am Stefanitag!

Des Öfteren sind es gerade auch die kleineren „Notfälle“ bei denen die ehrenamtlichen Feuerwehrleute unserer hilfesuchenden Bevölkerung schnell zur Seite steht. So auch am Stefanitag (26. Dezember) dieses Jahres.

Meistens passiert es genau dann, wenn auch kein gewerblicher Dienstleister erreicht wird. Bei einer Badener Seniorin war im Bad ihrer Wohnung ein Warmwasser-Schlauch geplatzt und Wasser trat aus. Sie ersuchte über Notruf 122 bei der Feuerwehr um Hilfe. Rasch gelang es der Stadtfeuerwehr den weiteren Wasseraustritt zu stoppen. Bereits kurze Zeit später konnten die ausgerückten Florianis der Freiwilligen Feuerwehr Baden-Stadt wieder ins Feuerwehrhaus einrücken und zu ihren Familien am 2. Weihnachtsfeiertag zurückkehren.

Fotos: © Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt / www.ffbs.at
Beitrag erstellt von Stefan Schneider

Feuerwehr befreit in Taubennetz verfangene Krähe

Die selbständigen Befreiungsversuche einer in knapp 12m Höhe festhängenden Krähe scheiterte. Erst die Feuerwehr konnten sie befreien.

Zu einer außergewöhnlichen Tierrettung rückte die Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt am Mittwoch dem 18. Dezember 2019 in die Badener Innenstadt aus. Bewohner einer Wohnhausanlage wurden auf den hilflosen Vogel aufmerksam und verständigten die Feuerwehr.

Eine Krähe hatte sich in ein über den kompletten Innenhof gespanntes Taubennetz verfangen und konnte sich selbst nicht mehr befreien. Die besondere Herausforderung für die Feuerwehreinsatzkräfte war jedoch, dass man eine dementsprechend lange Leiter gar nicht durchs Gebäude in den dortigen Innenhof bekommt und zusätzlich die Krähe auch noch einige Meter weit weg vom Gebäude im Netz hing. Die einzige Möglichkeit war über ein Fenster im 4. Stock des Altbaus den Befreiungsversuch zu starten.
Mit einem auf einer Verlängerung montierten Messer gelang es den Feuerwehrleuten das Netz rund um den Vogel aufzuschneiden.

Da sich jedoch die Krähe schon bei ihrer eigenen verzweifelten Befreiungsversuche zusätzlich verfangen hatte, mussten auch noch die restlichen Tauben-Netzteile vom Körper des Vogels entfernt werden. Dieses gestalte sich gar nicht so einfach, denn das verschreckte Tier wehrte sich naturgemäß. Mit Hilfe einer Schere gelang es jedoch den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten. Anschließend konnte die Krähe unverletzt wieder in die Natur entlassen werden.

Fotos: © Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt / Markus Prendinger und Alexandra Stosch www.ffbs.at
Beitrag erstellt von Stefan Schneider

Mehrere Personen im Aufzug eingeschlossen!

Symbolfoto: FF Baden-Stadt

Auch wenn solche Alarmmeldungen für die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Baden-Stadt zu den öfter vorkommenden also fast Standard Einsätzen zählt, kam hier vieles anders als gedacht.

Die Erkundung ergab das sich 6 Eingeschlossene im Personen-Lift befanden. Weiters zeigte der Lift einige Fehlfunktionen an, welche eine zügige Notbefreiung lt. Herstellerangaben verhinderte. Als es dann dennoch den fachkundigen Feuerwehreinsatzkräften gelang die genau zwischen zwei Stockwerken stehengebliebene Personen-Liftkabine in einen Haltestellenbereich für den Ausstieg mittels erweiterten Notbetrieb zu verfahren, ließen sich die Schachttüre nicht mehr Notentriegeln. Dazu wurde jedoch zuvor der Antrieb stromlos geschaltet.

So mussten sich die Feuerwehreinsatzkräfte Zugang über den Liftschacht von oben erarbeiten. Nach Abstieg auf das Dach der Lift-Kabine konnte dann erst nach mehreren Versuchen, nur mittels Einsatzes von Werkzeug, die Türe entriegelt und geöffnet werden.

Glücklich und erleichtert konnten Familienangehörige und Freunde, welche mit dem Rest der asiatischen Reisegruppe auf die Befreiten warteten, diese in die Arme schließen. Die Kräfte der Feuerwehr Baden-Stadt betreuten die Befreiten noch anschließend weiter und reichten ihnen Getränke, bis sich der Schreck gelegt hatte und sie sich wieder beruhigt hatten. Während der gesamten Befreiungsaktion standen die Feuerwehreinsatzkräfte der Stadtfeuerwehr mit den Eingeschlossenen immer im Sprechkontakt und erklärten auf Englisch ihre Vorgehensweise.

Seitens der Feuerwehr wurde dann noch das Eintreffen eines Technikers der Herstellerfirma abgewartet und diesem die Anlage mit einer detaillierten Beschreibung der aufgetretenen Fehler zu übergeben.

Bereits nur wenige Stunden später rückte die Stadtfeuerwehr erneut zu einem anderen Objekt in die Innenstadt für eine weitere Notbefreiung aus. Hier konnten jedoch die Eingeschlossenen zwei älteren Damen vor Eintreffen aus der stehengebliebenen Personen-Liftkabine befreit werden.

Grundsätzlich wird die Feuerwehr bei solch einer Einsatzart nur dann tätig, wenn die jeweilige Lift-Betreiberfirma keine eigenen Techniker oder anderes fachkundige Personal, in der gesetzlich vorgeschriebenen Eingreifzeit, vor Ort zur Verfügung hat.

Manchmal wird die Feuerwehr aber auch direkt über Notruf 122 von Außenstehenden telefonisch angerufen bzw. angefordert.

Symbolfoto: © Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt www.ffbs.at

Beitrag erstellt durch Robert Lichtenauer und Stefan Schneider