Nächtlicher Schadstoffeinsatz

Ein technisches Gebrechen an einer Triebwagen Garnitur der Badner Bahn sorgte für einen nächtlichen Schadstoffeinsatz der Feuerwehr.

Am 13. Mai 2020 wurde um 21.40 Uhr die diensthabende Bereitschaftsgruppe 1 der Freiwilligen Feuerwehr Baden-Stadt von der Bezirksalarmzentrale Baden zu einem S1 Schadstoffeinsatz mit dem Meldebild „Ölspur beseitigen“ alarmiert. Im WLB Haltestellenbereich Bahnhof/Viadukt und am Josefsplatz musste ausgeflossenes Hydrauliköl gebunden werden. Bei einer Triebwagen Garnitur der Badner Bahn trat aus einer defekten Leitung geringe Mengen an Hydrauliköl aus. Nach knapp 45 Minuten konnte der Feuerwehreinsatz beendet werden.

Bericht u. Fotos: EOBI Stefan Schneider FF Baden-Stadt

Beitrag erstellt am 22. Mai 2020
Stefan Schneider

Wassergebrechen in Wohnhausanlage

Defekt an einer Abwasserpumpe in einer Wohnhausanlage sorgt für einen Feuerwehreinsatz.

Ein Hausbewohner bemerkte am 02. Mai 2020, dass im Kellerbereich der Wohnhausanalage zentimeterhoch das Wasser stand. Da es sich um einen Samstag handelte und niemand von der Hausverwaltung erreicht werden konnte, wählte er den Notruf 122 der Feuerwehr und bat um Hilfe.

Die Erkundung des Feuerwehreinsatzleiters ergab dann, aus einem versperrten Technikraum trat weiterhin Wasser aus. Da kein Schlüssel vorhanden war und auch in diesen Räumlichkeiten der Energieversorger untergebracht ist, wurde dieser seitens der Feuerwehr verständigt. In weiterer Folge stellte sich dann ein Defekt einer Abwasserpumpe heraus, die eigentlich überlaufendes Wasser aus einem Schacht (Pumpensumpf) automatisiert abpumpen sollte. Da diese ausfiel wurden Teile des Kellers überflutet. Mittels Einsatzes eines Nasssaugers konnte die Feuerwehr das Wasser abpumpen. Ebenso gelang es der Feuerwehr die Pumpe provisorisch zu reparieren.

Fotos: Roman Van de Castell, Fritz Beichbuchner und Markus Prenndinger FF Baden-Stadt

Beitrag erstellt am 10. Mai 2020
Stefan Schneider

Zweimaliger tierischer Einsatz für die Stadtfeuerwehr!

Gleich zweimal musste die Bereitschaftsgruppe 3 der Freiwilligen Feuerwehr Baden-Stadt am Donnerstag dem 30. April 2020 zu einem tierischen Hilfseinsatz ausrücken.

Einsatz 1:  „Unfall beim Häuselbauen“

Ein Finkenpärchen hatte sich beim Nestbau im eigenen Baumaterial (Plastik-Fäden) verfangen und musste in den frühen Morgenstunden (30.04.) von unseren freiwilligen Feuerwehrleuten bei der Pfarrschule aus luftiger Höhe befreit werden. Über eine Steckleiter gelang die Befreiungsaktion auch, jedoch beim anschließend angedachten „Fotoshooting“ waren sie dann flinker und entflogen vorzeitig wieder in ihre Freiheit. Als Dankeschön überließen sie ihre Fesseln den Florianis zurück! Nach knapp einer Stunde, inklusive der Reinigungs- bzw. Desinfektionsarbeiten eingesetzter Gerätschaften, konnten unsere Freiwilligen den ersten tierischen Einsatz an diesem Tag erfolgreich beenden.

Einsatz 2: „Unterstützung eines örtlichen Imkers mit Drehleiter“

In den Nachmittagsstunden am selbigen Tag ereilte dann ein weiteres Hilfsansuchen die Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt. Ein örtlicher Imker würde die Unterstützung der Feuerwehr im Badener Kurpark benötigen, meldete die Stadtpolizei bei der Feuerwehr-Bezirksalarmzentrale BADEN. Ausgerechnet im Bereich der Öffentlichen WC-Anlage siedelte sich ein großer Bienenschwarm in einem Baum an und sorgte im Nahbereich für Aufregung. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten war es gerade dort nicht möglich mit einer Stehleiter zu arbeiten, deshalb benötigte man die schnelle Hilfe der Feuerwehr mit der Drehleiter. Der Imker samt seiner Helferin konnte mit dem Korb der Drehleiter zum Bienenschwarm gehoben werden, um diesen einfangen zu können. Für die Dauer der Arbeiten musste auch die Straße teilweise gesperrt werden. Nach knapp einer halben Stunde war der Spuk bereits wieder vorbei.

Wie bei allen anderen Einsätzen gelten auch hier derzeit die allgemeinen COVID19 Richtlinien/Sicherheitsvorgaben der Feuerwehr.

WIR SIND NATÜRLICH WÄHREND COVID19 AUCH FÜR UNSERE TIERE DA!

Bericht: EOBI Stefan Schneider u. HBM Robert Lichtenauer
Fotos: HBM Robert Lichtenauer, OBI Rainer Hohl und HFM Christoph Maurer FF Baden-Stadt

Beitrag erstellt am 30.April 2020
Stefan Schneider

Wohnungsbrand in Badener Innenstadt!

Für großes Aufsehen sorgte ein Feuerwehreinsatz am Dienstag (28.April 2020) kurz vor Mittag am Josefsplatz in der Badener Innenstadt. Grund dafür war ein Brand in einer Wohnung.

Die Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt (Bereitschaftsgruppe 2) und die FF Baden-Leesdorf wurden um 11.12 Uhr von der Feuerwehr-Bezirksalarmzentrale Baden zu einem vermutlichen Zimmerbrand mit Alarmstufe B2 alarmiert. Als die ersten Feuerwehreinsatzkräfte vor Ort eintrafen, wurden diese von zwei Hausbewohnerinnen erwartet und eingewiesen. Eine Hausbewohnerin nahm auf dem Gang im zweiten Obergeschoss Brandgeruch war und verständigte die Feuerwehr über Notruf 122.

Die Erkundung der Feuerwehr bestätigte dieses dann auch, jedoch war nicht zu erkennen woher genau dieser intensive Geruch kam. Es drang aus keiner der möglichen Wohnungen Rauch. Auch von Straße aus konnte nichts wahrgenommen werden. Es roch auch eher nach verschmortem Plastik. Man dachte anfänglich an einen möglichen Kabelbrand. Mittels Wärmebildkamera wurden im Gangbereich bzw. vor den betroffenen Wohnungen versucht eventuelle Wärmequellen aufzuspüren. Zeitgleich versuchte man durch Befragung der anwesenden Hausbewohner und der eingetroffenen Polizeikräfte mehr über den oder die Bewohner einer bestimmten Wohnung zu erfahren.

Da weiterhin nur der Geruch wahrnehmbar war, entschloss man sich noch eine Erkundung von außen über die Drehleiter durchzuführen, bevor man Wohnungs-Eingangstüren aufbrechen müsse. Durch die geschlossenen Fenster konnte zwar auch von hier kein direkter Brand/Wärmequelle erkannt werden, jedoch wirkte die Räumlichkeit verraucht. Zwischenzeitlich war bereits eine gefüllte Löschleitung von den weiteren eingetroffenen Feuerwehreinsatzkräften ins zweite Obergeschoß aufgebaut und ein Hochleistungslüfter im Eingangsbereich des Stiegenhauses in Stellung gebracht worden. Dann ging alles sehr schnell – die versperrte Wohnungs-Eingangstüre wurde gewaltsam aufgebrochen und ein Atemschutztrupp drang mit gefüllter Löschleitung ins Innere vor. Erst nachdem eine weitere geschlossene Türe geöffnet war, konnte man einen bereits erloschenen Brand im total verrauchten Wohnzimmer auffinden. Zum Glück befanden sich keine Personen in der Brandwohnung.

Wann und warum der Brand ausgebrochen war ist zurzeit nicht bekannt. Aufgrund von Sauerstoffmangel erlosch der Brand von selber, nachdem dieser bereits auf Einrichtungsgegenstände übergegriffen hatte. Zusätzlich schmolzen durch die enorme Strahlungshitze auch einige Kunststoffteile. Durch den Brandrauch entstand beträchtlicher Sachschaden in der ganzen Wohnung. Die Feuerweheinsatzkräfte trennten alle Energiequellen, entrauchten die Brandwohnung mittels zweier Hochleistungslüfter und unterstützten die Ermittlungsarbeiten der Exekutive. Ein Rettungsteam vom Roten Kreuz Baden, sowie der Bezirkseinsatzleiter Rettungskräfte waren ebenfalls vor Ort.

Nach 1,5 Stunden konnte der Feuerwehreinsatz von den zwei eingesetzten Bereitschaftsgruppen (FF Baden-Stadt u. FF Baden-Leesdorf) beendet werden.

Auch dieser Einsatz wurde nach den COVID19 Richtlinien/Sicherheitsvorgaben der Feuerwehr abgewickelt.

Bericht: EOBI Stefan Schneider FF Baden-Stadt
Fotos: © EOBI Stefan Schneider FF Baden-Stadt und Georg Mrvka

Beitrag erstellt am 30.April 2020
Stefan Schneider