Einladung zum Abschnittsfeuerwehrtag

Die FREIWILLIGEN FEUERWEHREN DER STADT BADEN geben sich die Ehre, zu dem am kommenden Samstag, den 16. Oktober 2021 stattfindenden Abschnittsfeuerwehrtag am Hauptplatz, einzuladen.

Programm:

10:00 – 13:00 Uhr: Schauübung bzw. Präsentation der Feuerwehren in der Fußgängerzone (Entfall bei Schlechtwetter)

14:00 Uhr Festakt am Hauptplatz: (Bei Schlechtwetter findet der Abschnittsfeuerwehrtag in der Halle B statt.)

Festakt am Hauptplatz:

  • Begrüßung der Festgäste durch den Abschnittsfeuerwehrkommandanten BR Martin Geiger
  • Festansprache des Herrn Bürgermeister DI Stefan Szirucsek
  • Grußworte der Bezirkshauptfrau
  • Grußworte der Landeshauptfrau
  • Grußworte des Bezirksfeuerwehrkommandanten
  • Auszeichnungen und Ehrungen verdienter Feuerwehrmitglieder
  • Segnung von Einsatzfahrzeugen: Tank 1 der Feuerwehr Baden-Stadt, Tank 1 und Bus 2 der Feuerwehr Baden-Leesdorf
  • Angelobung der Jungfeuerwehrmitglieder

Nächtlicher Garagenbrand in Badener Innenstadt

Zu einem spektakulären Garagenbrand in einem Einfamilienhaus kam es Sonntagabend in der Badener Innenstadt.

Die Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt wurde am 10. Oktober 2021 um 20:59 Uhr, von der Feuerwehr-Bezirksalarmzentrale Baden, zu einem Brand in einer Garage mit starker Rauchentwicklung alarmiert. Zuvor vernahm ein Passant noch einen lauten Knall und wählte den Feuerwehrnotruf 122.

„Als wir in den angegebenen Straßenzug einbogen, eine genaue Hausnummer war uns nicht bekannt, sahen wir am Ende der Straße im Scheinwerferlicht Rauch aufsteigen. Bei unserem Eintreffen drang massiv schwarzer Rauch aus dem unteren Teil des nach außen hin stark verbogenen Garagen-Sektionaltores“schilderte Feuerwehreinsatzleiter Verwalter Michael Rampl.

Umgehend ließ er nach Lageerkundung vom Atemschutztrupp Brechwerkszeug vornehmen und veranlasste den sofortigen Aufbau einer Löschleitung. Eine Streife der Stadtpolizei war kurz zuvor eingetroffen und teilte den Feuerwehreinsatzkräften mit, dass mehrere Personen an dieser Adresse gemeldet sind. Über den Gartenzaun konnte man zwar Licht im Inneren des Hauses wahrnehmen, aber es öffnete niemand trotz anläuten und klopfen bei den Straßenfenstern. Auf der Straßenfront waren zusätzlich auch die Jalousien bei den Fenstern heruntergelassen und daher konnte man nicht in die Wohnung hineinschauen.

Über Funk gab daraufhin der Feuerwehreinsatzleiter Rückmeldung und ließ die nachrückenden Fahrzeuge über unterschiedliche Straßen zufahren. Zu diesem Zeitpunkt war auch noch nicht klar wie weit sich der Brand von der Garage eventuell auf andere Teile des Gebäudes ausgebreitet hatte. Daher mussten man von vermissten Personen in einem Gefahrenbereich ausgehen.

Die Polizeieinsatzkräfte verschafften sich über den Gartenbereich gewaltsamen Zutritt ins Gebäude. Ein weiterer Atemschutztrupp wurde beauftragt eine Löschleitung über den Garten ins Gebäude vorzunehmen und die Räumlichkeiten auf Personen abzusuchen. Während die anderen nachrückenden Kräfte die Zubringerleitung von einem Hydranten aufbauten und weitere Atemschutztrupps stellten. Eine Einsatzleitung wurde ebenfalls eingerichtet. Der Brand der sich auf den Garagenbereich beschränkte, konnte rasch unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden. Ein Hochleistungslüfter ermöglichte den Brandrauch schneller abzuleiten. Das Gebäude wurde zwischenzeitlich komplett abgesucht, wobei niemand aufgefunden wurde.

Im Bereich eines Regals dürfte der Brand ausgebrochen sein und erfasste auch andere abgestellte Gegenstände in der Garage. Eine Brandschutztüre verhinderte das Übergreifen des Brandes auf den Wohnbereich. Der laute Knall und die Druckwelle, welche das Garagentor beschädigte, dürfte vermutlich durch eine während des Brandes explodierenden Gaskartusche verursacht worden sein. Zumindest wurden die Reste eines Gaskochers im Brandschutt aufgefunden.

Im Nachhinein betrachtet wurde durch den lauten Knall zumindest der Brand in der Garage zu einem Zeitpunkt entdeckt, bevor dieser sich auch auf das restliche Gebäude ausbreiten konnte. Neben zwei Polizeistreifen war auch ein alarmiertes Rettungsteam vom Roten Kreuz vor Ort. Nach 1,5 Stunden konnte der Feuerwehreinsatz beendet werden. Die Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt war mit über 30 Feuerwehrleuten und 6 Fahrzeugen vor Ort.

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt / Stefan Schneider / Rainer Hohl
Beitrag erstellt von Stefan Schneider

7 neue Atemschutzgeräteträger bei der FF Baden-Stadt

Am vergangenen Wochenende fand ein Atemschutzlehrgang des Bezirkes Baden statt. Nach einer längeren Pause stellten sich nun gleich 7 Feuerwehrmitglieder unserer Wehr dieser Herausforderung.

Der Lehrgang begann am Samstagmorgen (09.10.2021) mit der Begrüßung durch den Bezirkssachbearbeiter für Atemschutz Alois Braun und seinem Team. Danach folgten verschiedene Theorievorträge zum Thema Taktik, Technik und Sicherheit im Atemschutzeinsatz.

Am zweiten Tag, Sonntag dem 10.Oktober, stand dann der praktische Teil am Stundenplan. In der ehemaligen Sandgrube am Harzberg Bad Vöslau befindet sich das Ausbildungszentrum für Atemschutz des Bezirkes Baden. Hier müssen dann die angehenden Atemschutzgeräteträger verschiedene Stationen wie Suchtechniken, Rettungsgriffe, Türcheck und einer Hindernisstrecke abarbeiten. Dabei werden bewusst die einzelnen Truppmitglieder aus unterschiedlichen Feuerwehren zusammengestellt.

Zum Abschluss stand dann noch die theoretische und praktische Prüfung auf dem Programm. 30 Fragen rund um das Thema Atemschutz sowie eine von 3 Praxisstationen mussten von den Teilnehmern positiv absolviert werden.

v.links nach rechts: vorne kniend – Simon Glanner, Julia PETER, Celine Kaluzik
stehend – Andrea Helm, Leonhard Buck, Felix van de Castell, Florian PETER, Nils Gruber

Alle 7 Mitglieder unserer Feuerwehr – Leonhard Buck, Simon Glanner, Nils Gruber, Celine Kaluzik, Florian PETER, Julia PETER und Felix van de Castell konnten diesen Lehrgang mit Erfolg absolvieren und sind ab sofort nun ausgebildete Atemschutzgeräteträger.

…“Celine Kaluzik hat sogar mit voller Punktezahl und somit mit ausgezeichnetem Erfolg diesen Lehrgang bestanden!“

Wir gratulieren herzlich zu diesen Leistungen und wünschen alles Gute für zukünftige Einsätze und die weitere Feuerwehrkarriere.

Zugskommandant BM Markus Prendinger, der am Sonntag den Dienst mit einem Tanklöschfahrzeug (Tank 2) übernahm und LM Andrea Helm, Lehrbeauftragte im Bezirks Atemschutzausbildungsteam, stellten sich gleich einmal als erste Gratulanten vor Ort ein.

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt / Markus Prendinger
Beitrag erstellt von Stefan Schneider

Atemschutz Finnentest erfolgreich durchgeführt

Am Samstag, dem 09. Oktober 2021, konnte nach fast 2-jähriger Pause, aufgrund der aktuellen Corona Pandemie Vorgaben, wieder der sogenannte „Finnentest“ in der Feuerwehr stattfinden.

Dabei wird die körperliche Tauglichkeit des Atemschutzgeräteträgers getestet. Dieser kann auf drei Testarten durchgeführt werden. Entweder mit dem „Finnen-Test“, oder mit dem „Cooper Test“, oder mit dem Leistungstest „Fahrrad“.

Beim Finnen-Test müssen fünf verschiedene Stationen innerhalb eines Zeitlimits (insgesamt 14,5 Minuten) mit der kompletten Einsatzbekleidung und Pressluftatmer bewältigt werden. Neben der gesundheitlichen Eignung ist der positiv absolvierte Atemschutz-Leistungstest eine wesentliche Voraussetzung für das Tragen von „schwerem“ Atemschutz.

Es handelt sich dabei um einen genormten und wissenschaftlich evaluierten Mindeststandard-Leistungstest für Atemschutzgeräteträger in kompletter persönlicher Schutzausrüstung. Die Anforderungen sind für Frauen und Männer gleich. Dieser Fitness-Check wurde lt. DA 1.5.3 Beilage 4c des NÖ Landesfeuerwehrverbandes abgehalten.

Die 5 Stationen beinhalten:

  • Station 1: 100 m Gehen mit 2 Kanistern (je 16,6 kg) Maximal 4 Minuten
  • Station 2: Stiegen hinauf und heruntersteigen (etwa 180 Stufen; 90 hinauf und 90 hinunter) Zeitlimit 3:30 Minuten
  • Station 3: Hämmern eines 47kg schweren LKW-Reifen mir einem 6 kg Vorschlaghammer 3 m weit in 2:00 Minuten
  • Station 4: Unterkriechen und Übersteigen von Hindernissen, Zeitlimit 3 Minuten
  • Station 5: Einen 15 m C-52-Druckschlauch einfach einrollen, Zeitlimit 2 Minuten

Das Atemschutz- und Feuerwehrmed. Dienst-Team sowie die Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt gratuliert allen Teilnehmern des Fitness-Checks zum Bestehen!

Bericht: OLM Nicole Piffer
Fotos: Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt / OLM Nicole Piffer / SB Martin Lichtenauer / BM Christoph Hinterberger

Nö Landesfeuerwehrverband: https://www.noe122.at/atemschutz/ats-fobi-2017-tauglichkeitsuntersuchung.pdf

Beitrag erstellt von Stefan Schneider