Müllbehälterbrand in Badener Seniorenwohnhaus noch rechtzeitig entdeckt!

Nachdem in den Samstag Vormittagsstunden des 28. Jänner 2018 die Einsatzmannschaft der Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt zu einem Brandmeldealarm (TUS/Infranet) in eine Krankenanstalt ausrückte, wobei es sich dabei um einen Täuschungsalarm handelte, hieß es in den Nachmittagsstunden erneut  Brandalarm.

Gegen 15:00 Uhr wird die FF Baden-Stadt mit dem Alarmmeldebild „ Müllbehälterbrand – Höhe Theater am Steg“ über die Feuerwehr-Bezirksalarmzentrale Baden alarmiert.

Bei der Ausrücke-Meldung über Funk teilte dann der Leitstellendisponent mit, dass sich der Brand nach weiterer Meldung durch die Polizeileitstelle in einem Gebäude befinden soll, anstatt laut der Erstmeldung im Freien. Sofort rückte neben dem Vorausfahrzeug auch das Rüstlöschfahrzeug RLFA 2000-200 (TANK 2), sowie die Drehleiter aus. Schon bei der Anfahrt ließen die Fahrzeugkommandanten, aufgrund der neuen Lageinformation, sicherheitshalber gleich zwei Trupps mit Atemschutz ausrüsten.

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle waren bereits Polizeieinsatzkräfte vor Ort und teilten dem Feuerwehreinsatzleiter mit, dass es im Mülllagerraum des dortigen Seniorenwohnhauses eine starke Rauchentwicklung gibt. Umgehend wird ein Atemschutztrupp zur weiteren Erkundung vorgeschickt. In einem großen Restmüllbehälter war ein Schwel-Brand ausgebrochen (Info: Ein Schwelbrand unterscheidet sich vom klassischen Brand bzw. vom sogenannten Feuerbrand dahingehend, dass keine sichtbaren Flammen existieren).

Der Atemschutztrupp konnte den Müllcontainer ins Freie verbringen, wo er umgehend abgelöscht werden konnte. Durch eine Türe des im Erdgeschoß befindlichen Mülllagerraums gelangte leichter Brandrauch ins direkt angrenzende Stiegenhaus. Daher wurde auch seitens der Feuerwehreinsatzkräfte die Brandrauchklappen im Stiegenhaus geöffnet und zusätzlich zur schnelleren Durchlüftung ein Hochleistungslüfter in Stellung gebracht.

Zum Glück konnte der Müllbehälterbrand noch in der Anfangsphase rechtzeitig entdeckt, meldet und abgelöscht werden. In diesem Seniorenwohnhaus befinden sich 33 Wohnungen und eine Sozialstation. Es wurde niemand verletzt und am Gebäude entstand kein Sachschaden.

Seitens der Feuerwehreinsatzleitung wurde über dem städtischen Bauhof, wegen Gefahr von Glatteisbildung auf dem Gehsteig und der Fahrbahn, ein Streutrupp angefordert.

Nach knapp einer Stunde konnten die ausgerückten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Baden-Stadt wieder ins Feuerwehrhaus einrücken und die Einsatzbereitschaft wiederherstellen.

Fotos: © Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt / Fritz Beichbuchner u. Stefan Schneider

 

 

Gefährliche Eisflächen bedrohten Hausbewohner einer Wohnhausanlage

Aufgrund der derzeitigen Witterungslage, mit tagsüber schwankenden Temperaturen, bilden sich immer wieder auf vielen schneebedeckten Dächern gefährliche Eisflächen. So auch bei einer Wohnhausanlage in der Innenstadt von Baden.

Die zuständige Hausverwaltung ersuchte in den Nachmittagsstunden des 20. Jänner 2017 die Feuerwehr um Hilfe, da bereits einige Eisflächen auf den darunterliegenden Gehweg zu den einzelnen Stiegen abgestürzt waren und weitere aus einer Höhe von ca. 15m ebenfalls abstürzen zu drohen und die Hausbewohner gefährden.

Die örtlich zuständige Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt rückte mit dem Vorausfahrzeug und dem Rüstlöschfahrzeug zur Einsatzstelle aus. Die Lageerkundung ergab, dass eine Zufahrt in den Innenhof der Wohnhausanalage mit der Drehleiter nicht möglich war. Somit musste man anderwärtig auf das Dach gelangen. In einem der Stiegenhäuser gelang es dann den Feuerwehrleuten über eine senkrechte Aufstiegsleiter aufs Dach zu kommen. Obwohl das Dach zum Glück sehr flach war, musste sich die eingesetzte Mannschaft zuerst einmal gegen Abrutschen auf der glatten Dachoberfläche mit geeigneten Höhensicherungsgerätschaften sichern, bevor die eigentlichen Arbeiten aufgenommen werden konnten. Anschließend konnten dann einige, direkt an der Dachkante gebildete, gefährliche Eisflächen gezielt entfernt werden.

Fotocredit: Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt (Christoph Mauerer; Markus Prendinger u. Stefan Schneider)

 

Keller unter Wasser – Auspumparbeiten

Am 14.01.2017 wurde die Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt zu Auspumparbeiten nach einem Wassergebrechen alarmiert.

Aufgrund eines ungeklärten Wassergebrechen, hatten sich – Glück im Unglück – tausende Liter Trinkwasser in einem frisch sanierten Kellerstüberl gesammelt.

Mit Hilfe von mehreren Unterwasserpumpen sowie Abziehern und Nasssaugern konnte das Wasser über mehrere Stunden abgepumpt werden.

Fotocredit: Feuerwehr Baden-Stadt / C. Hinterberger und Dürrhammer C.