{"id":287,"date":"2013-03-31T21:22:47","date_gmt":"2013-03-31T19:22:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ffbs.at\/blog\/?page_id=287"},"modified":"2024-02-09T13:59:12","modified_gmt":"2024-02-09T12:59:12","slug":"vrf","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ffbs.at\/blog\/uber-uns\/fahrzeuge\/vrf\/","title":{"rendered":"VRF"},"content":{"rendered":"<p><strong>Vorstellung des neuen Vorausfahrzeuges der Freiwilligen Feuerwehr Baden-Stadt.<br \/>\nIm Oktober 2012 war es endlich soweit, das neue Vorausfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Baden-Stadt konnte in Dienst gestellt werden. Bis dahin war es jedoch ein sehr langer harter Weg. Bereits im Jahr 2006 befasste sich eine eigens eingesetzte Fahrzeugprojektgruppe mit der Planung des neuen Fahrzeuges.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/abholung.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/abholung.jpg\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"250\"><\/a>Die Mitglieder der FF Baden Stadt HBI Mag. Gerald Peter, OBI Rainer Hohl, EOBI Stefan Schneider, OBM Robert Lichtenauer, die Fahrmeisterei (OBM Walter Schlager, EHLM Gerhard Glanner, OLM Herbert Seidler und LM Ing. Gernot Prendinger) sowie die Zeugmeisterei (HBM Manfred Misch und LM Markus Prendinger) standen in einer 6-j\u00e4hrigen Planungsphase vor einer gro\u00dfen Aufgabe. Als Projektauftrag galt es n\u00e4mlich, die mit B-F\u00fchrerschein lenkbaren alten Fahrzeuge KRFA-S (R\u00fcst 1) auf Puch G Fahrgestell (Baujahr 1982) und TLFA 1000 (Tank 1) auf Mercedes 310 (Baujahr 1990) zu ersetzen und in ein Fahrzeug zusammenzuf\u00fchren. Dadurch sollte ein Fahrzeug entstehen, welches mit relativ geringer Besatzung rasch vor Ort sein kann und f\u00fcr alle Ersteinsatzszenarien ger\u00fcstet ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/018.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/018.jpg\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"240\"><\/a>Bei gr\u00f6\u00dferen Eins\u00e4tzen sollte es die M\u00f6glichkeit bieten, Absicherungsmaterial und Erkundungsmittel (so auch einen AS Trupp) zur Verf\u00fcgung zu haben, um nachfolgende Kr\u00e4fte optimal einweisen und Zufahrtsm\u00f6glichkeiten (besonders f\u00fcr Hubrettungsger\u00e4te) schon in der Erstphase organisieren zu k\u00f6nnen. Zudem sollte in der Anfangsphase von Gro\u00dfeins\u00e4tzen auch die M\u00f6glichkeit gegeben sein, Ausr\u00fcstung f\u00fcr die Einsatzleitung zur Verf\u00fcgung zu haben bzw. sollte das Fahrzeug im weiteren Einsatzverlauf auch als F\u00fchrungsstand f\u00fcr etwaige Bereichsleiter Verwendung finden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ein unm\u00f6gliches Projekt ?<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/puchG_ruest1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/puchG_ruest1.jpg\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"240\"><\/a>Wie in Feuerwehrkreisen \u00fcblich, wurde damit begonnen, verschiedene Fahrzeugmodellvarianten und Ausf\u00fchrungen, die \u00fcberhaupt auf 3,5to Basis m\u00f6glich sind, zu vergleichen. Nach umfangreichen Internetrecherchen und Studium von unz\u00e4hligen Fachmagazinen wurden schlie\u00dflich zahlreiche Feuerwehren \u00f6sterreichweit besucht, um diverse moderne Voraus- bzw. R\u00fcstfahrzeuge im laufenden Einsatzdienst aus der N\u00e4he zu studieren. Zum damaligen Zeitpunkt gab es noch keine Regelung \u00fcber die 5,5 to F\u00fchrerscheinerweiterung f\u00fcr Feuerwehrfahrzeuge.<br \/>\nDie Wunschliste \u00fcber m\u00f6gliche Ger\u00e4tschaften und Fahrzeugausf\u00fchrungen wurde immer l\u00e4nger. Fahrgestellseitig wurden M\u00f6glichkeiten von einer allradg\u00e4ngigen Pick-Up L\u00f6sung bis hin zur Kastenwagenausf\u00fchrung erwogen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/021.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/021.jpg\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"240\"><\/a>Parallel zum Verschaffen eines erweiterten \u00dcberblicks \u00fcber den aktuellen Stand der Fahrzeug- und Ger\u00e4tetechnik, wurde gro\u00dfes Augenmerk auf die Bedarfsplanung und das zuk\u00fcnftige Fuhrparkkonzept im Zusammenhang mit der zu erwartenden Novelle der Mindestausr\u00fcstungsverordnung gelegt. Zus\u00e4tzlich begannen in den Medien und der \u00d6ffentlichkeit die ersten Diskussionen und Gespr\u00e4che \u00fcber den 5,5 to F\u00fchrerschein, welche aufgrund der in Planung befindlichen Neuanschaffung aufmerksam verfolgt wurden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach dieser zeitintensiven Phase wurden erste Gespr\u00e4che mit den Vertretern verschiedener Feuerwehrfahrzeugaufbaufirmen gef\u00fchrt.<br \/>\nDabei musste aber schnell erkannt werden, dass unsere Wunschvorstellungen bez\u00fcglich Ausf\u00fchrung, vor allem hinsichtlich der Ger\u00e4tschaften, nur sehr schwer umsetzbar waren. Eines der Hauptprobleme stellte dabei der immense Fortschritt der Technik bei den am heutigen Markt befindlichen Fahrzeugmodellvarianten dar, der vor allem in starken Ver\u00e4nderungen von Eigengewicht und Abmessungen resultierte. Somit war die Umsetzung unserer Vorstellungen und Anpassung an das heutige Einsatz geschehen durch die Gesamtgewichtbeschr\u00e4nkung von 3,5 to schnell ausgereizt bzw. kaum realisierbar.<\/p>\n<p>Aus heutiger Sicht sind wir aber sehr froh, dass die Umsetzung des Megaprojektes der FF Baden-Stadt \u201eVorausfahrzeug neu\u201c bis ins Jahr 2012 gedauert hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der im Jahr 2011 neueingef\u00fchrte 5,5to Feuerwehrf\u00fchrerschein f\u00fcr Feuerwehrmitglieder erleichterte n\u00e4mlich die Umsetzung dieses Fahrzeugprojektes ungemein. Es kam jedoch eine weitere Herausforderung auf die Fahrzeugprojektgruppe zu. Aufgrund der neuen N\u00d6 Feuerwehrausr\u00fcstungsverordnung (FAV) und der allgemeinen Einsparungsnotwendigkeit musste, abgestimmt auf die Bedarfsermittlung, ein neues Fahrzeug- und Fuhrparkkonzept erstellt werden. Dies f\u00fchrte zur Notwendigkeit, neben dem bereits zum Austausch geplanten Fahrzeugen auch einen teilweisen Ersatz f\u00fcr das nicht mehr in der FAV enthaltene KRF-S (R\u00fcst 2)&nbsp; MB 310 (Baujahr 1992) zu entwickeln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/098.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/098.jpg\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"240\"> <\/a>Es musste fast wieder von ganz vorne begonnen werden. Wie schon in den Vorjahren, begannen stunden- bzw. auch n\u00e4chtelange Sitzungen und Recherchen, um das fast unm\u00f6gliche Projekt umsetzten zu k\u00f6nnen. Bereits fertige Konzepte mussten \u00fcberarbeitet oder sogar neu erstellt werden. Besonders wichtig war es uns, nach Durchsicht unserer Einsatzgegebenheiten und deren H\u00e4ufigkeit, ein Fahrzeug f\u00fcr den Erstschlag jeglicher Art zu schaffen. Dieses kleine wendige Fahrzeug sollte uns vor allem auch im Stadtzentrum (Fu\u00dfg\u00e4ngerzone), im Altstadtbereich und bei vielen engen, schmalen Zufahrten wertvolle Hilfe leisten.<br \/>\nBei der durch die Stadtgemeinde Baden durchgef\u00fchrten Ausschreibung entschied man sich f\u00fcr die Ausf\u00fchrung des neuen Fahrzeuges auf einem allradg\u00e4ngigen Fahrgestell der Marke Mercedes Benz der 5,3 to Klasse. Nur zwei \u00f6sterreichische Feuerwehrfahrzeugaufbauer nahmen diese Herausforderung an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Salzburger Firma Josef Seiwald Karosseriebau Ges.m.b.H. aus Oberalm konnte schlie\u00dflich das Rennen f\u00fcr sich entscheiden. Von der Zuschlagserteilung an war klar, dass dieses Fahrzeug gemeinsam gebaut werden muss. Ende Juni 2012 konnte nach der Anlieferung des Fahrgestelles bei der Firma Seiwald mit dem Aufbau begonnen werden. In der Folge fuhren Mitglieder der Fahrzeugprojektgruppe mehrere Male in das Werk nach Salzburg, um Details abzukl\u00e4ren und einzelne Aufbauschritte zu verfolgen. Dabei konnten in jeder Bauphase die vorhandenen Konzepte und Ideen bzw. auch zus\u00e4tzlichen W\u00fcnsche mit eingebracht und rasch verwirklicht werden. Nach dreimonatiger Bauzeit konnte das Fahrzeug fertig gestellt werden.<\/p>\n<p>Dieses besteht im Wesentlichen aus einem von der Firma Seiwald neu entwickelten und patentierten Aluminium-Paneel Aufbau mit Ger\u00e4tek\u00e4sten und integrierter Mannschaftskabine, welcher auf einem 5,3 to Pritschenfahrgestell der Marke Mercedes Benz f\u00fcr eine Besatzung von 4 Personen aufgebaut wurde.<\/p>\n<p>Bei dem Fahrgestell handelt es sich um einen Mercedes Sprinter 519 CDI&nbsp; FHS 4&#215;4 mit 140kW (190PS), mit Hinterradantrieb, einem Radstand von 3650 mm und einem 6 Gang Schaltgetriebe Eco Gear 360. Der Allradantrieb mit zus\u00e4tzlicher Untersetzungsm\u00f6glichkeit ist elektrisch zuschaltbar.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/058.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/058.jpg\" alt=\"\" width=\"360\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/021.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/\" alt=\"\" width=\"360\"><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/\" alt=\"\" width=\"360\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/045.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/045.jpg\" alt=\"\" width=\"360\"><\/a><\/p>\n<p>Der neu entwickelte feuerwehrtechnische Kastenaufbau Type ALPAS II (Aluminium-Paneel-System) der Fa. Seiwald wurde direkt auf den Grundrahmen des Pritschenfahrgestelles verwindungsfrei mit abrei\u00dfsicheren Metall-Kunststoffelementen aufgesetzt. Durch diese spezielle Aluminium-Paneel-Systembauweise konnten alle Fahrzeugabmessungen und Gewichtsvoraussetzungen auf unsere speziellen Erfordernisse individuell angepasst werden. Das komplett aufgebaute Fahrzeug hat eine L\u00e4nge von 6,20 m, eine Breite von 2,10 m und einer max. H\u00f6he von 2,75 m bei einem h\u00f6chstzul\u00e4ssigen Gesamtgewicht von 5.300 kg.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/084.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/084.jpg\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"540\"><\/a>Das Fahrzeug verf\u00fcgt \u00fcber 4 Ger\u00e4ter\u00e4ume, die mit Aluminium Jalousien verschlossen werden, und \u00fcber einen in dem Aufbau integrierten Mannschaftsraum mit einer Fl\u00fcgelt\u00fcr auf der rechten Fahrzeugseite. Zus\u00e4tzliche Drehf\u00e4cher in den Ger\u00e4ter\u00e4umen erm\u00f6glichen einen leichten Zugriff auf die gelagerten Ger\u00e4tschaften. Die anf\u00e4ngliche Idee, einen Mannschaftraum mit einem nach links komplett offenen Ger\u00e4teraum zu schaffen, um von zwei Seiten Ger\u00e4tschaften entnehmen zu k\u00f6nnen, wurde w\u00e4hrend der Bauphase wieder verworfen. Durch eine r\u00e4umliche Abtrennung konnte somit auch ein optimaler Arbeitsplatz f\u00fcr eine kleine Einsatzleitf\u00fchrung im Mannschaftraum umgesetzt und eine Art Kommunikationszentrale f\u00fcr die Verwendung von Funkger\u00e4ten und Einsatz Notebook geschaffen werden.<\/p>\n<p>Dieser ist in ca. 2\/3 der kompletten Fahrzeugbreite hinter dem Fahrzeugkommandanten (Beifahrersitz) angeordnet. Hier finden zwei von den insgesamt vier Mannschaftsmitgliedern, in Fahrtrichtung sitzend, auf 2 von insgesamt 3 vorhandenen Komfortsitzen mit integrierten Atemschutzger\u00e4tehalterungen, bequem Platz. Diese Komfortsitze erf\u00fcllen die 10G-Bedienungen und d\u00fcrfen somit in Fahrtrichtung verbaut werden. Eine davor angeordnete Arbeitsfl\u00e4che mit zus\u00e4tzlicher ausziehbarer Arbeitsplatte erm\u00f6glicht eine bequeme Einsatzf\u00fchrung. Darunter befinden sich Stauf\u00e4cher bzw. Boxen f\u00fcr Ger\u00e4tschaften. Auch unter den zwei Komfortsitzen dient ein gro\u00dfes Stau Fach und eine weitere Box der Lagerung von Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nden. Zwei Ablagef\u00e4cher \u00fcber Kopfh\u00f6he bieten zus\u00e4tzlichen Stauraum. Die rechte Wandfl\u00e4che wurde ebenfalls f\u00fcr Halterungen von Ger\u00e4tschaften wie z.B. Defibrillator, 2 LED Handscheinwerfer inkl. Ladestation, 2 Stk. Winkerkelle &#8222;Feuerwehr&#8220;, usw. ausgenutzt. Neben dem linken Sitz im Mannschaftsraum befindet sich links davon eine zweilagige Nische mit indirekter Beleuchtung, wo s\u00e4mtliche Ladestationen mit Strom versorgt werden. Hier finden sich 4 analoge Handfunkger\u00e4te, 2 BOS Digital Handfunkger\u00e4te, die W\u00e4rmebildkamera mit Fern-\u00dcbertragungseinheit, der Ersatzakku der S\u00e4bels\u00e4ge bzw. Akkubohrmaschine, die Einsatzdigitalkamera und ein tragbarer Lautsprecher mit Funkmikrofon sowie die MegaFlare Absicherungsleuchten mit Ladeanschluss.<br \/>\nEin ebenfalls in diesem Bereich vorhandenes Mehrgasmessger\u00e4t Microtector II mit Ladeeinrichtung dient im Rahmen gezielter Messtechnik dazu, erste Entscheidungen (Absperrbereiche etc.) und Ma\u00dfnahmen (Druckbel\u00fcftung, etc.) rechtzeitig treffen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nWeitere&nbsp; 230V Anschl\u00fcsse wurden in diesem Bereich vorgesehen, um das Einsatz-Notebook, das Einsatzleiterhandy sowie einen Drucker betreiben bzw. aufladen zu k\u00f6nnen. Die Stromversorgung wird im Feuerwehrhaus mit einem P\u00f6lz Ladesystem und am Einsatzort durch einen verbauten Dynawatt-Stromerzeuger (7,5 kVA) sichergestellt. Eine von uns gew\u00fcnschte offene Bauweise vom Mannschaftsraum in Richtung F\u00fchrerkabine zur besseren Kommunikation bzw. Sichtkontakt konnte ebenfalls sehr gut umgesetzt werden. Weiters kommen neben der Arbeitsraumbeleuchtung im Innenraum der Mannschaftskabine zwei zus\u00e4tzlich verbaute blaue LED Leuchten zum Einsatz, um bei Dunkelheit eine blendfreie Grundbeleuchtung schaffen zu k\u00f6nnen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/095.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/095.jpg\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"240\"><\/a>Im F\u00fchrerhaus ist neben dem Fahrersitz ein weiterer Komfortsitz mit integriertem Atemschutzger\u00e4t f\u00fcr den Fahrzeugkommandanten eingebaut. Zwischen diesen beiden Einzelsitzen konnte ein Ger\u00e4tekasten mit mehreren Auszugsladen zur Lagerung des spritzwassergesch\u00fctzen Einsatz Notebooks sowie weiterer F\u00fchrungsmittel und Messger\u00e4te verbaut werden. Oberhalb des Kastens wurden zwei BOS Digitalhandfunkger\u00e4te inkl. Kfz Ladestation so angeordnet, dass die Ein Hand-Bedienung f\u00fcr den Kraftfahrer(Maschinist) bzw. den Fahrzeugkommandanten einzeln und unabh\u00e4ngig m\u00f6glich ist. Ein LED Handscheinwerfer WOLF&nbsp; RK50 inkl. Ladestation ist dort ebenfalls zur schnellen Entnahme f\u00fcr den FzgKdten angebracht.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Fahrer ist ein weiterer LED Handscheinwerfer inkl. Ladestation im Bereich der Ausstiegst\u00fcre verbaut, welcher auch von au\u00dfen leicht entnehmbar ist. Die Bedienung der Blaulichtanlage mit zuschaltbaren Frontblitzern, des 4-schalligen Folgeton-Presslufthorns, der Umfeld Beleuchtung und der Verkehrsleiteinrichtung erfolgt mittels Drucktasten auf der Mittelkonsole, wo sich auch die Kontrollleuchten f\u00fcr die Fahrzeugeinrichtungen befinden. Ebenso ist hier auch die Bedienung der Au\u00dfenlautsprecheranlage m\u00f6glich. Es wurde bewusst auf eine elektronische Steuerung \u00fcber ein LCD Bediendisplay verzichtet. Ein 7\u201cFarbmonitor f\u00fcr die Infrarot-R\u00fcckfahrkamera im oberen Fahrzeugheck, jeweils ein LED Scheinwerfer auf den beiden Au\u00dfenspiegeln und 6 Umfeld Beleuchtungseinheiten erleichtern das Man\u00f6vrieren des Fahrzeuges beim R\u00fcckw\u00e4rtsfahren. All diese Komponenten werden beim Einlegen des R\u00fcckwertganges automatisch aktiviert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/044.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/044.jpg\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"276\"><\/a>Zukunftsweisend wurden alle Beleuchtungseinheiten des Fahrzeuges (soweit dies m\u00f6glich war) mit energiesparenden LED Leuchten ausgestattet. Der pneumatisch ausfahrbare, dreh- und schwenkbare Lichtmast ist ebenfalls in neuester LED Technologie ausgef\u00fchrt. Hier kommen zwei POWER LED Scheinwerfer mit je 86W und 7200lm Lichtleistung sowie eine rote LED Blitzleuchte f\u00fcr die Kennzeichnung der Einsatzleitung zum Vorschein und werden \u00fcber eine entnehmbare Kabelfernbedienung vom Ger\u00e4teraum 2 aus angesteuert. Die Umfeld Beleuchtung wurde mit jeweils 2 Stk. SceneLite 6&#215;2, 5W Power LEDs mit 1050 Lumen Lichtleistung auf der linken und auf der rechten Fahrzeugseite sowie am Fahrzeugheck ausgef\u00fchrt. Neben den 4 im Dachbereich verbauten LED Blaulichtern dienen die, im Frontgrill eingebauten 4 Stk. blauen LED Hochleistungsstra\u00dfenr\u00e4umer der Marke H\u00e4nsch Sputnik nano sowie zwei Impact 3 LED Leuchten im Heckaufbau der besseren Sichtbarkeit des Einsatzfahrzeuges auch bei Tageslicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/042.jpg\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"240\">Zur besseren Wahrnehmung des Fahrzeuges bei Dunkelheit wurde das von unserer Feuerwehr eigens entworfene Fahrzeugdesign mit hochreflektierender Folie in Wei\u00df, Rot und Gelb umgesetzt. Eine LED Verkehrsleiteinrichtung im oberen Fahrzeugheck soll ebenso die Sicherheit der Einsatzmannschaft verbessern. S\u00e4mtliche Ger\u00e4tr\u00e4ume sind mit durchgehenden LED Lichtleisten ausgestattet, um die Einsatzt\u00e4tigkeit zur Nachtzeit zu erleichtern. Die Umfeldbeleuchtung und der Lichtmast werden mit der Fahrzeugspannung von 12V versorgt und k\u00f6nnen daher jederzeit ohne Aktivierung des Dynawatt Stromerzeugers in Betrieb genommen werden.<\/p>\n<p>Die Bedieneinheiten f\u00fcr den pneumatischen Lichtmast und den 7,5 kVA Dynawatt-Stromerzeuger befinden sich auf der rechten Fahrzeugseite im Ger\u00e4teraum 2.<br \/>\nF\u00fcr die Notfallstromversorgung ist eine 12V Fremdstartsteckdose in NATO Ausf\u00fchrung mit 10m langem Kabel ist in der F\u00fchrerhauskabine vorgesehen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/059.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/059.jpg\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"423\"><\/a>Der Aufstieg auf das begehbare Fahrzeugdach erfolgt im Heckbereich \u00fcber eine schr\u00e4g wegklappbare Aufstiegsleiter. Auf dem Dach befindet sich eine auf 8,4m lange, ausfahrbare dreiteilige Kombi-Mehrzweckleiter und ein bis zu 20.000 Volt isolierter Teleskop Einrei\u00dfhaken. Die mit Alu-Warzenblech ausgef\u00fchrte Dachfl\u00e4che wird mit zwei LED Leuchten gro\u00dffl\u00e4chig ausgeleuchtet.<br \/>\nIn die vordere Sto\u00dfstange ist eine 3,6to Elektroseilwinde von Taubenreuter mit 30m langem Kunststoffschwerlastseil f\u00fcr Sicherungsarbeiten integriert.<br \/>\nAm Fahrzeugheck dient eine Rockinger Vario-Kupplung (Kugelkopf\/Maul- Wechselsystem) dem Ziehen verschiedener Anh\u00e4nger.<\/p>\n<p>Im Hinblick auf das L\u00f6schkonzept wurden f\u00fcr das neue Vorausfahrzeug vorerst auch verschiedene Varianten in Betracht gezogen. Auch hier verschaffte sich die Fahrzeugprojektgruppe einen \u00dcberblick \u00fcber den aktuellen Stand der Technik und die bei anderen Feuerwehren im Einsatz stehenden L\u00f6schanlagen. Die ersten Gedanken gingen in Richtung einer Hochdruck- oder Poly-L\u00f6schanlage. Es war von Beginn an bekannt, dass der L\u00f6schmitteltank vermutlich aufgrund der Gesamtgewichtssituation des Fahrzeuges von geringem Fassungsverm\u00f6gen sein wird. Hier mussten leider gegen\u00fcber dem vorhandenen TLFA 1000 (Tank1) sehr gro\u00dfe, schmerzhafte Abstriche gemacht werden.<\/p>\n<p>Es wurden verschiedenste Produkte besichtigt, wirklich \u00fcberzeugen konnte jedoch kein neues modernes System. Im TLFA 1000 wurde in den letzten 22 Jahren ein Normaldrucksystem, aufgebaut auf einer Tragkraftspritze mit geringer Wasserf\u00f6rderungsleistung und einer Schnellangriffseinrichtung eingesetzt. Die Frage: \u201eIst die neueste Technik immer das Beste f\u00fcr unsere Feuerwehr?\u201c, stellten wir uns nat\u00fcrlich auch. Schlie\u00dflich wurde entschieden, dass es bei der heutigen Schnelllebigkeit in technischen Standards besser ist, \u00e4ltere, aber bew\u00e4hrte L\u00f6sungen auch in Zukunft zur\u00fcckzugreifen.<br \/>\nDie Montage einer Einbaupumpe war aufgrund des nicht lieferbaren zweiten Nebenantriebs bei dem Mercedes Benz Fahrgestell der 5,3to Klasse leider nicht m\u00f6glich. So wurde bschlossen, auf das bew\u00e4hrte System zur\u00fcckzugreifen und dieses weiter zu verfolgen. Immerhin muss auch damit gerechnet werden, mit dem kleinen zwar Allrad angetriebenen, aber nicht hochgel\u00e4ndeg\u00e4ngigen neuen Fahrzeug alle Objekte in unserem Einsatzgebiet erreichen zu k\u00f6nnen. Hier kommt dann der M\u00f6glichkeit des Einsatzes einer kleinen tragbaren Tragkraftspritze auch im unwegsamen Gel\u00e4nde mehr Bedeutung zu. Immerhin liegen auch eine gro\u00dfe schwer zug\u00e4ngige Parkanlage,ein nicht unbetr\u00e4chtliches Waldgebiet und Villengebiete an steilen Stra\u00dfenz\u00fcgen in unserem L\u00f6schrayon.<\/p>\n<p><strong>L\u00f6schkonzept \u201eVoraus neu\u201c der FF Baden-Stadt:<\/strong><\/p>\n<p>Dieses Konzept ist vorwiegend f\u00fcr Kleinbr\u00e4nde und als Erstschlagsmittel angedacht<br \/>\nErstangriff \u00fcber einen eingebauten 230l Wassertank&nbsp; mit einer 30m Schnellangriffseinrichtung (Formtex Schlauch) und einem&nbsp; AWG C-Turbo Twister Modulaufstecksystem. Als Pumpenaggregat dient eine tragbare motorbetriebene Feuerl\u00f6schpumpe Type ZL 800 der deutschen Firma J\u00f6hstadt mit einer max. F\u00f6rderleistung&nbsp; (Nennleistung 600 l\/min bei 8 bar und 3 m Saugh\u00f6he, max. F\u00f6rderstrom 1060 l\/min, Schlie\u00dfdruck 12 bar) bei einem betriebsbereiten Einsatzgewicht von 95 kg &gt;&gt;&gt; Die Pumpe ist heckseitig eingebaut und auf einer ausschwenkbaren Norm-Stromaggregatehalterung gelagert. F\u00fcr den Einsatzbetrieb muss diese nicht entnommen werden. Alle f\u00fcr den Maschinisten notwendigen Pumpen-Bedienelemente sind von einer Seite einsehbar und auf Einbauh\u00f6he bedienbar. Eine C-Einspeisung f\u00fcr den Wassertank sowie ein Wasserabgang mit Absperrorgan zur Entnahme von Wasser befinden sich direkt unterhalb des Ger\u00e4teraumes&nbsp; 4 im Fahrzeugheck.<\/p>\n<p>Durch das multifunktionale AWG Turbo Twist Wechselsystem mit federgelagertem Bajonettverschluss k\u00f6nnen verschiedene D\u00fcsenaufs\u00e4tze in k\u00fcrzester Zeit ausgetauscht werden. Das Absperrorgan Basismodul TT dient als Grundlage, in welchem die Wechselaufs\u00e4tze eingerastet werden.<br \/>\nTurbo Twist: Griffkupplung<br \/>\nDieses Rohr ist im Aufbau analog aller in der Feuerwehr Baden-Stadt gewohnten Hohlstrahlrohre bzw. deren Griff und Absperrung ausgef\u00fchrt. Nur eben hier ist das Umstecken \u00fcber ein Basismodul m\u00f6glich.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/012.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/012.jpg\" alt=\"\" width=\"360\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/028.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/028.jpg\" alt=\"\" width=\"360\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/041.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/041.jpg\" alt=\"\" width=\"360\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/067.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/067.jpg\" alt=\"\" width=\"360\"><\/a><\/p>\n<p>Turbo Twist: Hohlstrahldu\u0308se \u201eT 2130\u201c (40\/80\/130 l\/min)<\/p>\n<p>Diese ist im Aufbau analog unserer gewohnten Hohlstrahlrohre in der FFBS ausgef\u00fchrt (Kimme\/Korn Griff). Somit ist ein hoher Wiedererkennungswert und eine gewohnte Bedienung f\u00fcr die Einsatzmannschaft gegeben. Auf Grund der geringeren Tank-Wasserreserve&nbsp; wurde ein Modell mit kleinster Durchflussmenge ab 40 Liter\/Min. gew\u00e4hlt.<br \/>\nTurbo Twist: Mittelschaumrohr M 0,4 TT<br \/>\nHier wird bei 3% Zumischung bei max. 40 Liter\/min und VZ 40-50 eine Menge von 1,8m \u00b3 Schaum je Min. oder ein Schaumteppich 5cm hoch auf 36m\u00b2 je Min. erzeugt. Ein zweiter 2-Liter Ersatz-Schaummittelbeh\u00e4lter ist ebenfalls f\u00fcr den Erstschlag vorhanden.&nbsp; Es besteht auch die M\u00f6glichkeit, mit dem vorhandenen 2- Liter Ersatzbeh\u00e4lter (gef\u00fcllt mit Bioversal) eine etwaige \u00d6lspurbehandlung bzw. -beseitigung vornehmen zu k\u00f6nnen. Dies wird aber erst in der weiteren Einsatzpraxis erprobt.<br \/>\nTurbo Twist: Piercing Nozzle TT<\/p>\n<p>Alternativ kann auch eine Spitze f\u00fcr Hohlr\u00e4ume und Zwischendecken verwendet werden (z.B. Spitzboden, etc.).Bei 115 Liter\/min ist ein C-Angriff von einem TLF erforderlich oder die Wasserversorgung von einem Hydranten zum Fahrzeug sicherzustellen. Das Rohr kann jedoch in jedem Fall vom VRF entnommen und hier weiter verwendet werden.<br \/>\nFolgende zus\u00e4tzliche L\u00f6schger\u00e4te stehen ebenfalls zur Verf\u00fcgung:<br \/>\n\u2022&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ein tragbares 10l HiPress Hochdruck-L\u00f6schger\u00e4t gef\u00fcllt mit einem Wasser-Bioversalgemisch, welches sowohl f\u00fcr die Brandbek\u00e4mpfung&nbsp; der Klasse A und B als auch f\u00fcr eine \u00d6lspurbehandlung einsetzbar ist.<br \/>\n\u2022&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ein 6kg ABC Pulverl\u00f6scher gef\u00fcllt mit Glutbrandpulver<br \/>\n\u2022&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ein 5kg CO2 Kohlendioxidl\u00f6scher<br \/>\nWeitere Ger\u00e4tschaften f\u00fcr die Brandbek\u00e4mpfung:<br \/>\n1 Schlauchtragekorb (best\u00fcckt mit 3 Stk. C 42 L\u00f6schschl\u00e4uche 15m, 1 C 42 Schlauchpaket 20m mit fix angekoppelten AWG C-Hohlstrahlrohr 80\/135\/240l und einem Absperrorgan), 2&nbsp; C 42 L\u00f6schschl\u00e4uche 15m, Hitzeschutzhaube und Hitzeschutzhandschuhe, 1 Rauchverschlussvorhang, 1 L\u00f6schdecke, 1 B\/C \u00dcbergangsst\u00fcck, 2 Oberflurhydrantenschl\u00fcssel, davon einer in Ratschen Ausf\u00fchrung,&nbsp; 2 ABC Kupplungsschl\u00fcssel, 3er Set Brandfluchthaube in Transportbox<br \/>\nDem Atemschutztrupp stehen&nbsp; 3 Stk. AUER Atemschutzger\u00e4te 300bar 6l CFK Kompositflaschen mit zus\u00e4tzlich integrierter Rettungshaube&nbsp; zur Verf\u00fcgung. Diese AS-Ger\u00e4te sind jeweils in einem Komfortsitz der Marke Bostrom Tanker 350i in der Mannschaftskabine (2 Stk.)bzw. 1 Stk im F\u00fchrerhaus (Beifahrersitz) verbaut. Diese Komfortsitze erf\u00fcllen die 10G-Bedienungen und d\u00fcrfen daher auch in Fahrtrichtung verbaut werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/108.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/108.jpg\" alt=\"\" width=\"720\"><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/025.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/025.jpg\" alt=\"\" width=\"720\"><\/a><\/p>\n<p>Es wurde weiters versucht, s\u00e4mtliche Ger\u00e4tschaften der jeweiligen verschiedenen Einsatzanforderungen so gut, wie m\u00f6glich, in den Ger\u00e4ter\u00e4umen zusammen zu fassen. Vor allem wurde aber auch die Idee verwirklicht, dieses, bei jedem erdenklichen Szenario im \u00f6rtlichen Einsatzbereich vorhandene Fahrzeug, unter bestm\u00f6glicher Platznutzung, als fahrende Werkzeugkiste auszustatten, womit auch nachfolgende Kr\u00e4fte die M\u00f6glichkeit haben sollen, die erforderlichen Ger\u00e4tschaften an vorderster Front zur Verf\u00fcgung zu haben.<\/p>\n<p>Auf dem technischen Sektor stehen der Einsatzmannschaft daher folgende Ger\u00e4tschaften zur Verf\u00fcgung:<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/019.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/019.jpg\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"440\"><\/a>Im Ger\u00e4teraum 1:<\/strong><br \/>\n4 Rangierroller Marke GOJAK 6200 mit Tragkraft: bis 705 kg<br \/>\n1 Schmutzwasserpumpe&nbsp; Type Grindex&nbsp; Tuff-Micro 230 Volt<br \/>\ninkl. Boden &gt; Flachwasserabsaugungsmanschette<br \/>\n1 Set Hebekissen bestehend aus<br \/>\nHebekissen UF 6<br \/>\nHebekissen VP 10<br \/>\nHebekissen VP 18<br \/>\nHebekissen VP 24<br \/>\nSchl\u00e4uche u. Steuerpult Druckminderer f\u00fcr Hebekissen<br \/>\nDoppelsteuerorgan 8bar Kunststoffgeh\u00e4use<br \/>\nDruckminderer 200-300 bar<br \/>\nAtemschutzflasche 300 bar Stahl (f\u00fcr Hebekissen)<br \/>\n2 Moosgummiplatten<br \/>\n1 Kfz Stahl Abschleppseil in Tragebox2 Sch\u00e4kel 3 to<br \/>\n2 Rundschlingen 3m &#8211; 2000 kg<br \/>\n1 Rundschlinge&nbsp;&nbsp; 3m &#8211; 4000 kg<br \/>\n1 Bergekette 1teilig 40KN 2m<br \/>\n2 Spanngurt gro\u00df&nbsp; 8to<br \/>\n1 Rolle Chemiefaserseil&nbsp; (Arbeitsleine)<br \/>\n1 Arbeitsleine 30m<br \/>\n2 Kanister \u00d6lbindemittel 20kg<br \/>\n1 mehrteiliges Hygiene Set laut \u00d6BFV<br \/>\n1 HiPress L\u00f6schger\u00e4t mit 10l Bioversal-Wassergemisch f\u00fcr die \u00d6lbek\u00e4mpfung<br \/>\n1 Ersatzbeh\u00e4lter Bioversal<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/048.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/048.jpg\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"285\"><\/a>Im Ger\u00e4teraum 2: <\/strong><\/p>\n<p>2 EURO-Weitwarnblinkleuchten inkl. Induktionsladestation<br \/>\n5 Verkehrsleitkegel faltbar<br \/>\n2 Kabeltrommeln&nbsp; 25m 16A 250V mit Baustellenkabeln<br \/>\n3 LED Flutlichtscheinwerfer Proplast Power-Rock&nbsp; 43 Watt 3.000 Lumen<br \/>\n2 Dreibeinstative ausziehbar nach DIN 14683<br \/>\n1 Fluterbr\u00fccke aufsteckbar<br \/>\n2 LUKAS Treppe mit Keil<br \/>\n2 LUKAS Unterlage zu Treppe<br \/>\n1 12teiliges LUKAS Unterbauset (Bl\u00f6cke u.Keile) LSS<br \/>\n1 LUKAS Airshore Abst\u00fctzsystem Quickstrut&nbsp; (mit 2 St\u00fctzen 1220-2000m max. Hubkraft 1.000kg)<br \/>\n1 ALU Kiste f\u00fcr Menschenrettung KFZ mit<br \/>\nGurtaufschneidmesser<br \/>\nBrecheisen kurz<br \/>\n1 Weber Glasmanagement<br \/>\n1 HILTI Akku S\u00e4bels\u00e4ge samt Zubeh\u00f6r<br \/>\n1 Airbag Sicherung Type Octopus<br \/>\n1 Auffangplane PVC&nbsp; Gewebeverst\u00e4rkt&nbsp; 4x4m mit \u00d6sen<br \/>\n1 TURBO Auffangwanne Type 100<br \/>\n1 WEBER Schwelleraufsatz<br \/>\n1 WEBER Airbag Sicherung Metall Schnellspannverschluss<br \/>\n1 LUKAS&nbsp; Hydraulikaggregat&nbsp; Type P 620 SE<br \/>\n1 LUKAS&nbsp; Rettungsspreitzer&nbsp; Type SB 310<br \/>\n1 LUKAS&nbsp; Rettungsschneidger\u00e4t&nbsp; Type SB 510<br \/>\n1 LUKAS&nbsp; Teleskop Rettungszylinder&nbsp; Type R 430<br \/>\n1 LUKAS Handpumpe<br \/>\n2 LUKAS Hydraulikschl\u00e4uche mit Single- Kupplung 2 x 10m S<br \/>\n2 LUKAS Schlauchschutzelemente 4m<br \/>\n1 LUKAS Bereitstellungsplane 4 x 2,5m<br \/>\n1 4teiliges LUKAS Schutzdeckenset<br \/>\n2 KfZ Unterlegkeile<br \/>\n1 Gurtmesser mit Notfallhammer<br \/>\n1 Absperrband 500m<br \/>\n1 Rettungsteleskopleiter nach EN 1147 4,5 Meter<br \/>\n1 Spineboard der Fa. Laerdal Type&nbsp; BaXstrap \/ 1 Stifneck Select \/ 1 x Speedblocks \/ 4 x Haltegurt<br \/>\n2 Wolldecken aus Mischgewebe<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/027.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/027.jpg\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"405\"><\/a>Im Ger\u00e4teraum 3:<\/strong><\/p>\n<p>1 Rangierwagenheber Tragkraft 1,5to&nbsp; inkl. Zubeh\u00f6r<br \/>\n1 STIHL Motor-Rettungskettens\u00e4ge MS 460 R inkl. Zubeh\u00f6r<br \/>\n2 Paar 5-Finger Schnittschutzhandschuhe<br \/>\n1 Garnitur Schnittschutzbeinlinge XL<br \/>\n2 Wathosen<br \/>\n1 Feuerwehraxt mit Glasfaserstiel<br \/>\n1 Halligen Tool (Multifunktions-Brechwerkzeug)<br \/>\n1 TNT Tool (patentierte Mehrzweckger\u00e4t) Modell TN840 incl. Kombi Tragesystem<br \/>\n1 Spitzhacke<br \/>\n1 Handf\u00e4ustel 2kg<br \/>\n1 Bolzenschneider lang<br \/>\n1 T\u00fcr\u00f6ffner mit Riegelzieher<br \/>\n1 HILTI Akku Bohrschrauberset inkl. Zubeh\u00f6r<br \/>\n1 Treibstoff u. \u00d6l Reservekanister f\u00fcr die Kettens\u00e4ge<br \/>\n1 Bogens\u00e4ge<br \/>\n1 Bosch Einhandwinkelschleifer inkl. Zubeh\u00f6r<br \/>\n1 mehrteiliger Werkzeugkoffer<br \/>\n1 Tragekoffer mit Schrauben<br \/>\n1 Tragekoffer mit N\u00e4gel<br \/>\n1 Elektro-Rettungstasche mit 6teiligen Inhalt<br \/>\n1 Bund Bindedraht 2mm<br \/>\n1 Pkw Radkreuz<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/064.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/064.jpg\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"540\"><\/a><strong>Im Ger\u00e4teraum 4(Heck)<\/strong> befinden sich folgende Ger\u00e4te:<\/p>\n<p>1 tragbare motorbetriebene Feuerl\u00f6schpumpe Type ZL 800 Firma J\u00f6hstadt<br \/>\n1 Schnellangriffshaspel mit 30m Formtex Leichtschlauch und C-Anschluss<br \/>\n1 AWG C-Turbo Twister Modulaufstecksystem mit Hohlstrahld\u00fcse (40\/80\/130 l\/min)<br \/>\n1 AWG Turbo Twist Piercing Nozzle TT<br \/>\n2 Piassava Besen<br \/>\n1 Alu Schaufel<br \/>\n1 Bodenabzieher<br \/>\n1 Kurbel f\u00fcr manuellen Notbetrieb der Haspel<br \/>\n2 Rockinger Vario Wechselkupplungen (Kugelkopf\/Maul- Wechselsystem)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/085.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/085.jpg\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"540\"><\/a>Im Mannschaftsraum befinden sich folgende Ger\u00e4tschaften:<\/strong><\/p>\n<p>3 AUER Atemschutzger\u00e4te 300bar 6l CFK Kompositflaschen mit zus\u00e4tzlicher Rettungshaube<br \/>\n4 AUER Atemschutz \u00dcberdruck Panoramamasken<br \/>\n1 3er Set Fluchthauben in Tragebox<br \/>\n1 Rettungsleine im Tragebeutel laut \u00d6NORM<br \/>\n3 Feuerwehrgurte mit Verbindungmittel<br \/>\n1 Notrettungsset<br \/>\n1 Polaris F\u00fchrungsseil 100m<br \/>\n2 Triopan Faltsignale Feuerwehr<br \/>\n1 Verkehrsleitkegel faltbar<br \/>\n2 Feuerwehr Anhaltest\u00e4be<br \/>\n1 Packung Infektionshandschuhe&nbsp; 100 Stk.<br \/>\n2 LED Wolf Handscheinwerfer&nbsp; R 50K inkl. Ladestation<br \/>\n1 mehrteiliger Sanit\u00e4ts Notafallrucksack (wird nur von ausgebildeten&nbsp; anwesenden Feuerwehrsanit\u00e4ter verwendet)<br \/>\n1 Garnitur Sichtschutzplatten<br \/>\n1 Rucksack Set mit Ausr\u00fcstung f\u00fcr die H\u00f6hensicherung bestehend aus:<br \/>\n2 Stk. Auffang- Sitz- und Haltegurt zur Arbeitsplatzpositionierung Type NAVAHO BOD FAST<br \/>\n1 Stk. 100m Halbstatisches Seil mit vern\u00e4hter Endverbindung u. ausgezeichneter Abriebfestigkeit<br \/>\nType AXIS 11 mm<br \/>\n1 Stk. Absorbica, L57, Falld\u00e4mpfer<br \/>\n1 Stk. Asap, B71, Mitlaufendes Auffangger\u00e4t<br \/>\n1 Stk. Ascension, B17WRA, Handgriffsteigklemme<br \/>\n1 Stk. Asorbica -Y MGO 80, L59MGO, Y-Verbindungsmittel<br \/>\n2 Stk. Protec, C45N, Flexibler Seilschutz<br \/>\n1 Stk. IDS, D200SO, Sicherungs- und Abseilger\u00e4t<br \/>\n2 Stk. OK Triact-Lock, M33TL, Karabiner<br \/>\n4 Stk. Abseilachter&nbsp; Huit D02<br \/>\n3 Stk. Bandschlinge 60cm Anneau C4060<br \/>\n3 Stk. Bandschlinge 120cm Anneau C40120<br \/>\n16 Stk. Karabiner William Screw Look&nbsp; M36SL<br \/>\n1 Stk. Transportrucksack (wetterfest)<br \/>\n2 Atemschutzmasken mit Filter<br \/>\n1 Set MegaFlare (6 Stk. befahrbare LED Absicherungsleuchten) inkl. Tragebox mit integrieter Ladestation<br \/>\n1 Einsatzleittasche mit mehrteiligem Inhalt<br \/>\n1 Tragebox mit Inhalt f\u00fcr den Atemschutzablaufposten<br \/>\n1 CO Warnger\u00e4t<br \/>\n1 Garnitur Taktikfolien f\u00fcr die Einsatzf\u00fchrung<br \/>\n1 SPAX Einsatzrucksack T\u00dcR\u00d6FFNUNG mit umfangreichen Spezialwerkzeug (nur f\u00fcr speziell geschultes Einsatzpersonal)<br \/>\n4 analoge Handfunkger\u00e4te inkl. Ladestationen<br \/>\n2 BOS Digital Handfunkger\u00e4te inkl. Ladestation<br \/>\n1 Digital Einsatzkamera inkl. Zubeh\u00f6r und Ladeger\u00e4t<br \/>\n1 tragbarer Lautsprecher inkl. Funkmikrofon<br \/>\n1 W\u00e4rmebildkamera&nbsp; inkl. Fern\u00fcbertragungseinheit u. Ladestation<br \/>\n1 Ladestation f\u00fcr die HILTI Akku Ger\u00e4te<br \/>\n1 Mehrgasmessger\u00e4t Microtector II inkl. Ladestation<br \/>\n1 vollautomatischer Defibrillator<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Techn. Fahrzeug Daten zusammengefasst<br \/>\nAufbau: Firma SEIWALD (A-5411 Oberalm bei Salzburg)<br \/>\nKastenaufbau: ALPAS II (Aluminium-Paneel-System)<br \/>\nGer\u00e4tekasten mit integrierter Mannschaftskabine<br \/>\nBesatzung: 1+3<\/p>\n<p>Fahrgestell Type: MB 519 CDI&nbsp; FHS 4&#215;4<br \/>\nMotorleistung 140 kW (190PS)<br \/>\nGetriebe: 6 Gang Schaltgetriebe Eco Gear 360<br \/>\nGesamtgewicht: 5.300 kg<br \/>\nRadstand: 3.650<br \/>\nL\u00e4nge: 6,20 m&nbsp; Breite: 2,10 m&nbsp; H\u00f6he: 2,75 m<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/113.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/vrf\/113.jpg\" alt=\"\" width=\"720\"><\/a><\/p>\n<p>Fotocredit: EOBI Stefan Schneider<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorstellung des neuen Vorausfahrzeuges der Freiwilligen Feuerwehr Baden-Stadt. 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