{"id":278,"date":"2013-03-31T21:15:19","date_gmt":"2013-03-31T19:15:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ffbs.at\/blog\/?page_id=278"},"modified":"2019-03-27T20:32:49","modified_gmt":"2019-03-27T19:32:49","slug":"leiter-dlk-23-12-glt-cs","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ffbs.at\/blog\/uber-uns\/fahrzeuge\/leiter-dlk-23-12-glt-cs\/","title":{"rendered":"Leiter &#8211; DLK 23-12 GLT CS"},"content":{"rendered":"<p><strong><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"532\" class=\"alignleft\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.ffbs.at\/data\/fzg\/dlk01.jpg\">DLK 23-12 GLT CS<\/strong><br \/>\n&#8230; f\u00fcr den Brand- und Technischen Einsatz<\/p>\n<p>Am 9. November 2009 wurde in der Freiwilligen Feuerwehr-Baden-Stadt ein neues Drehleiterfahrzeug vom Typ Magirus DLK 23-12 GLT CS als erstes seiner Generation in N\u00d6 in Dienst gestellt. Die neue Gelenk-Teleskopdrehleiter mit Computerstabilisierung erm\u00f6glicht eine Rettungs- bzw. Arbeitsbereicherweiterung von etwa 30 % gegen\u00fcber dem Arbeitsbereich der bisher verwendeten Drehleiter.<\/p>\n<p>Weitere Details und Informationen zur Drehleiter nachstehend:<\/p>\n<hr>\n<p><strong>Am 9. November 2009 wurde in der Freiwilligen Feuerwehr-Baden-Stadt ein neues<br \/>\nDrehleiterfahrzeug vom Typ Magirus DL(A)K 23-12 GLT CS als erstes seiner Generation in N\u00d6 in Dienst gestellt. <\/strong><\/p>\n<p>Die neue Gelenk-Teleskopdrehleiter mit Computerstabilisierung erm\u00f6glicht eine Rettungs- bzw. Arbeitsbereicherweiterung von etwa 30% gegen\u00fcber der bisher verwendeten Standart-Drehleiter.<\/p>\n<p>Aufgrund des Alters der zuletzt verwendeten DLK 23-12 (Metz) und der vorgegebenen Struktur der Stadt Baden wurde es notwendig, ein Hubrettungsger\u00e4t anzuschaffen, welches allen zuk\u00fcnftigen Anforderungen entspricht.<\/p>\n<p>Diesbez\u00fcglich galt es zu ber\u00fccksichtigen dass sich Baden einerseits als Kurort mit mehreren Kranken- bzw. Pflegeanstalten sowie einigen Rehabilitationszentren darstellt. Andererseits ist aber auch im Rahmen der Kongressstadt Baden bzw. f\u00fcr den Tourismus eine gro\u00dfe Anzahl an Hotels und Beherbergungsbetrieben vorhanden. Zudem zeigt sich Baden auch als Schulstadt und Standort zahlreicher Ausbildungsst\u00e4tten mit mehrst\u00f6ckigen Geb\u00e4uden.<br \/>\nDes Weiterem musste auch auf die enge und verwinkelte Innenstadt eingegangen werden, in der sich zahlreiche Stra\u00dfenoberleitungen befinden und eine Geb\u00e4udestruktur, bestehend aus Giebeld\u00e4chern, Dachgauben sowie zur\u00fcckliegenden Galerien bzw. Terrassen vorzufinden ist.<\/p>\n<p>Auf dem wirtschaftlichen Sektor gibt es, mit Ausnahme eines namhaften am Stadtrand angesiedelten lebensmittelproduzierenden gro\u00dfen Industrieobjektes und einigen Fachmarktzentren, vorwiegend nur kleinere Gewerbebetriebe in der Stadt und im Gewerbepark (Haidhofsiedlung). &nbsp;<\/p>\n<p>Letztendlich weist die etwa 30.000 Einwohner umfassende Baden auch noch die meisten alten Villen \u00d6sterreichs auf, welche in einer gr\u00f6\u00dferen Anzahl im ganzen Stadtgebiet und besonders&nbsp; auch an dem sehr steilen und teilweise schwer zug\u00e4nglichen Mitter- u. Badenerberg gebaut sind. Speziell in den dortigen Stra\u00dfenz\u00fcgen besteht sehr wenig Platz f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Einsatzfahrzeuge.<br \/>\n<strong><br \/>\nEntwicklungsgeschichte<\/strong><br \/>\nBereits im Jahre 2006 wurde in der Feuerwehr Baden-Stadt eine eigene \u201eFahrzeugprojektgruppe\u201c gebildet, die sich mit den in den darauf folgenden Jahren geplanten Ank\u00e4ufen neuer Fahrzeuge besch\u00e4ftigen sollte. Diese besteht aus den Kameraden HBI Mag. Gerald Peter, OBI Rainer Hohl (beide Kdo), BM Walter Schlager, HLM Gerhard Glanner, LM Herbert Seidler (Fahrmeisterei), BM Robert Lichtenauer (ZgKdt), OBM Manfred Misch (Zeugmeister) und EOBI Stefan Schneider (BSB\/ASB f\u00fcr \u00d6A).<br \/>\nSeit Ihrer Bildung besch\u00e4ftigte sich die Fahrzeugprojektgruppe mit dem sehr komplexen Projekt der Anschaffung eines neuen Hubrettungsfahrzeuges, da besonders in diesem Bereich sehr viele Erfahrungen aus der Vergangenheit und die Struktur der Stadt Baden darauf hindeuteten, dass nur durch Vergleichstestungen von am Markt erh\u00e4ltlichen Hubrettungsger\u00e4ten, das f\u00fcr Baden optimalste Ger\u00e4t gefunden werden kann.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang wurden verschiedene Ger\u00e4te, wie eine Teleskopmastb\u00fchne, eine Drehleiter und eine Gelenkdrehleiter (mit vergleichbaren Normwerten 23-12) auf den Pr\u00fcfstand gebracht. An dieser Stelle m\u00f6chten wir im Besonderen der FF Traiskirchen-Stadt, der FF Waidhofen\/Ybbs-Stadt, der FF St.P\u00f6lten Stadt sowie der Fa. Rosenbauer-Metz und der Fa. Magirus Brandschutztechnik f\u00fcr die Unterst\u00fctzung bei unseren Vergleichstestungen herzlich danken.<\/p>\n<p>Schlussendlich haben alle Tests ergeben, dass eine Drehleiter gegen\u00fcber einer Teleskopmastb\u00fchne als Rettungsger\u00e4t aus der Sicht der Fahrzeugprojektgruppe klare Vorteile in der Stadt Baden bringt, die insbesondere in einer schnelleren R\u00fcstzeit und Einsatzm\u00f6glichkeit auf sehr steilen Aufstellfl\u00e4chen liegen. Auf solchen zeigt sich vor allem bei einer Drehleiter vom Typ Magirus gebr\u00e4uchlichen \u201eVario\u201c Abst\u00fctzung darin, dass durch das Fahrgestell welches nicht ausgehoben wird, eine zus\u00e4tzliche Sicherheit gegen dessen Abrutschen besteht.<\/p>\n<p>Als n\u00e4chstes galt es nat\u00fcrlich herauszufinden, ob auch eine Gelenkdrehleiter gegen\u00fcber einer Standard-Drehleiter Vorteile bringt. Auch dies hat sich bewahrheitet, da durch das Hinter fahren von Dachfl\u00e4chen, zur\u00fcckgesetzten Fenstern oder Terrassen neue Rettungswege erreicht werden k\u00f6nnen und einsatztaktisch wertvolle zus\u00e4tzliche M\u00f6glichkeiten geboten werden, die aufgrund der bereits beschriebenen Struktur der Stadt Baden auch erforderlich sind.<\/p>\n<p>Der schwenk-. und teleskopierbare Gelenkarm bringt den klaren Vorteil, in engen Gassen besser operieren zu k\u00f6nnen oder \u00fcber Giebeld\u00e4cher, vorspringende Geb\u00e4udeteile oder Gauben hinweg zu arbeiten. Da in der nur etwa 5 km entfernten Stadt Traiskirchen eine Teleskopmastb\u00fchne TMB 23-12 (Bronto Skylift) und in der etwa 3 km entfernten Stadt Bad V\u00f6slau eine DLK 23-12-Standard (Magirus) stationiert ist, ergab sich auch mit der Anschaffung einer Gelenk-Teleskopdrehleiter eine sinnvolle Erg\u00e4nzung im Umkreis von Baden.<\/p>\n<p>Den Abschluss unserer Testreihe bildete schlie\u00dflich der Vergleich von Gelenkdrehleitern der Fa. Rosenbauer\/Metz und der Fa. Magirus, wobei letzteres Produkt sich aus der Sicht der FF Baden-Stadt als das derzeit Beste erwiesen hat. Der zus\u00e4tzliche Teleskopausschub bietet viele Vorteile, wie z.B. das Einsteigen der Mannschaft in den Rettungskorb direkt auf Fahrbahnniveau vor dem F\u00fchrerhaus oder auch eine geringere Ausladung durch Verk\u00fcrzung des Grundelementes.<\/p>\n<p>Die&nbsp; Anschaffung des neuen Hubrettungsger\u00e4tes war urspr\u00fcnglich erst f\u00fcr das Jahr 2010 geplant, jedoch versuchte man eine kosteng\u00fcnstige L\u00f6sung unter Bedachtnahme auf die Notwendigkeit f\u00fcr ein solches Hubrettungsger\u00e4t f\u00fcr die Stadt Baden zu erreichen. So war es schlie\u00dflich m\u00f6glich, mit Unterst\u00fctzung von Oberbrandrat Ing. Kurt Jestl (N\u00d6 Landesfeuerwehrverband) ein Vorf\u00fchrfahrzeug Baujahr 2009 von der Fa. Magirus Brandschutztechnik (Ulm-Deutschland) bereits in diesem Jahr anzuschaffen, welches unseren Anforderungen vollst\u00e4ndig entsprochen hat.<\/p>\n<p>Mit der neuen Technik und der vorhandenen Zusatzausr\u00fcstung wird es der FF Baden-Stadt in Zukunft m\u00f6glich sein, wesentlich mehr Einsatzorte optimaler zu erreichen, wodurch die Sicherheit der Badener Bev\u00f6lkerung und den Einsatzkr\u00e4ften verst\u00e4rkt gew\u00e4hrleistet sein wird.<\/p>\n<p>Insbesondere ist es auch gelungen, das Design des Fahrzeuges wieder selbst zu entwerfen und an das bereits gewohnte Design der Feuerwehrfahrzeuge der FF Baden-Stadt anzugleichen.<br \/>\nEin ganz besonderer Dank gilt der Stadtgemeinde Baden unter der F\u00fchrung von B\u00fcrgermeisterin LAbg. Erika Adensamer, die den L\u00f6wenanteil des Anschaffungspreises \u00fcbernommen hat sowie dem N\u00d6 Landesfeuerwehrverband unter der F\u00fchrung von Pr\u00e4sident des \u00d6sterreichischen Bundesfeuerwehrverbandes (\u00d6BFV) Landesbranddirektor (LBD) KR Josef Buchta f\u00fcr die F\u00f6rderung dieses in N\u00d6 bisher einzigartigen Fahrzeuges.<br \/>\nEs ist sehr erfreulich, dass nunmehr, als Austausch f\u00fcr die bisherige Drehleiter ein Fahrzeug angeschafft werden konnte, welches dem modernsten Standard entspricht. Mit diesem Fahrzeug wird es in Zukunft m\u00f6glich sein, viele Brand- aber auch technischen Einsatzszenarien mit einem technisch hochwertigen Ger\u00e4t rascher bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen. Obwohl die Grundausstattung bei dem Vorf\u00fchrfahrzeug schon sehr umfangreich war und etwaige Sonderw\u00fcnsche in Bezug auf das Fahrgestell nicht mehr m\u00f6glich waren, wurde seitens der Fahrzeugprojektgruppe noch auf einige Zusatzger\u00e4tschaften bzw. Einbaukomponenten und Ger\u00e4telagerungen gro\u00dfes Augenmerk gelegt.<br \/>\n<strong><br \/>\nZusatzausr\u00fcstung bietet mehr M\u00f6glichkeiten<\/strong><\/p>\n<p>Im Zuge des Ankaufes der neuen Drehleiter wurde auch darauf geachtet, dass die Ausr\u00fcstung, welche von der FF Baden-Stadt selbst finanziert wurde, dem modernsten Standard entspricht. In diesem Zusammenhang wurden z.B. ein Abseilger\u00e4t, ein Motortrennschleifger\u00e4t, ein Hochdruckl\u00f6schger\u00e4t sowie 5 Punkt Auffang- Sicherungsgurte angeschafft. Dem Atemschutz-Trupp der Drehleiter werden in Zukunft auch ein TNT Tool (Brech- Schlagwerkzeug), Ex- gesch\u00fctzte Knickstablampen und leichtere Feuerwehrgurte (Modell Linz) zur Verf\u00fcgung stehen. Zur sicheren Personenrettung dient eine Korbschleiftrage samt Zubeh\u00f6r (mit einer entsprechenden Multifunktionshalterung, die es auch erm\u00f6glicht, Personen mit z.B. bei Rettungsdiensten gebr\u00e4uchlichen Tragen \u00fcber den Drehleiterkorb zu transportieren).<\/p>\n<p>Weitere Einbaukomponenten sind Warneinrichtungen in Form von 2 Stk. zus\u00e4tzlichen R\u00fcckfahrscheinwerfern, sowie 2 Stk. LED Blitzleuchten blau im Heck und je 1 Stk. im hinteren Seitenteil des GFK Aufbaus. Die komplette Fahrzeugbeklebung erfolgte in hochwertiger 3M Scotchlite Reflektierfolie (nach Designvorlage der FF Baden-Stadt). Der Einbau einer internen Ladestation f\u00fcr s\u00e4mtliche akkubetriebenen Ger\u00e4tschaften und der Fahrzeugbatterien, sowie der Einbau eines analogen Fahrzeugfunkger\u00e4tes, eines digitalen (BOS)Handfunkger\u00e4tes, s\u00e4mtlicher Halterungen und Einbauten f\u00fcr die feuerwehrtechnische Beladung wurden im \u00d6sterreichischem Magirus Brandschutztechnik-Werk (Kainbach\/Graz) vorgenommen.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DLK 23-12 GLT CS &#8230; f\u00fcr den Brand- und Technischen Einsatz Am 9. 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